Ilona Deckwerth auf Platz 2

SPD Füssen: Eine bunte Mischung

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SPD-Bürgermeisterkandidat Erich Nieberle und SPD-Landratskandidatin Ilona Deckwerth (vorne v.l.) führen die Liste der Füssener SPD-Stadtratskandidaten an.

Füssen – Nach Bürgermeister-Kandidat Erich Nieberle stehen jetzt auch die Anwärter der Füssener SPD für die Stadtrats-Wahl am 15. März fest: Mit je 12 Frauen und Männern aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen, Berufsfeldern oder Altersgruppen ziehen die Sozialdemokraten in den Wahlkampf.

Die Wahl der Kandidaten im Luitpoldparkhotel erfolgte einstimmig in Einzelabstimmungen. Dabei folgten die Delegierten den Platzierungsvorschlägen des Ortsvorstandes. Der Beschluss der gesamten Liste erfolgte in geheimer Wahl. Zuvor hatten sich die Kandidaten einzeln vorgestellt und ihre politischen Ziele dargelegt. Als Ersatzkandidat wurde der 59-jährige Studiendirektor Gerd Ripperger gewählt.

Die Füssener Ortsvorsitzende Ilona Deckwerth und Bürgermeister-Kandidat Erich Nieberle äußerten sich zufrieden über die Kandidaten-Liste: „Mit dieser bunten Vielfalt und großen Kompetenz unserer Kandidatinnen und Kandidaten treten wir als ein starkes SPD-Team für unsere sozialdemokratischen Werte und Ziele in Füssen an!“

Gleichberechtigt treten je 12 Frauen und Männer im Wechsel auf der Liste für die SPD an. Dazu gehören junge Menschen, die sich unter anderem bei den Jusos und den Demos von „Fridays für Future“ für einen besseren ÖPNV, eine ganzheitliche Verkehrspolitik und mehr Klimaschutz in Füssen engagieren, treten vereint mit Senioren an, die sich aktiv im Seniorenbeirat der Stadt für eine altersgerechte Stadtentwicklung einsetzen. Menschen mit Handicaps, die das Thema Barrierefreiheit unmittelbar erfahren, kandidieren ebenso wie Mütter und Vätern, die ausreichende und qualifizierte Plätze für die Kinderbetreuung fordern. 

Bunte Mischung

Die Handwerker wiederum wünschen sich öffentliche Vergaben, die die heimische Wirtschaft fördern und faire Tariflöhne garantieren. Lehrkräfte wollen sich um eine gute Bildung der Kinder und Jugendlichen kümmern und setzen sich für eine qualitätsorientierte Sanierung der kommunalen Schulen ein. Forderungen nach bezahlbarem Wohnen sind dagegen ein Schwerpunkt, die von Experten aus der Wohnungsbranche konzipiert werden. 

Zuvor hatte Bürgermeisterkandidat Erich Nieberle die Genossen mit einer kämpferischen Rede auf einen engagierten Wahlkampf eingeschworen. Er skizzierte außerdem die wichtigsten Ziele und Inhalte, mit denen er und die SPD in den Wahlkampf ziehen wollen. 

Darüber hinaus stellte er seine Positionen zu Kernthemen wie Wohnraumbeschaffung, Stadtentwicklung, Tourismus und Verkehr oder Generationengerechtigkeit vor. „Sozialdemokratische kommunale Politik zu gestalten, heißt für mich, allen Bürgerinnen und Bürgern die gerechte Teilhabe zu gewährleisten am Wohnungsmarkt, am Arbeitsmarkt, in unseren Kindertagesstätten, unseren Bildungseinrichtungen und im täglichen Leben!“ Alle Maßnahmen werde er an ökologischen Standards ausrichten zum Schutz der Umwelt und des Klimas.

kb

Die Kandidaten SPD: 

1. Erich Nieberle, 58, Geschäftsführer, 2. Ilona Deckwerth, 58, Studienrätin, 3. Daniel Schreiner, 36, Hausverwalter, 4. Regina Renner, 34, Politikwissenschaftlerin, 5. Georg Waldmann, 55, Studiendirektor, 6. Petra Vogel, 62, Leitende Angestellte, 7. Georg Grimm, 48, Studiendirektor, 8. Dr. Susanne Jauch, 67, selbstständige Berufsbetreuerin, 9. Reiner Schneider, 57, Zollbeamter, 10. Christine Bernhart, 73, Rentnerin, 11. Marco Schürmann, 23, Konditor, 12. Claudia Schreiner, 31, Biologielaborantin, 13. Gerhard König, 51, Hausmeister, 14. Heidrun Ebert, 71, Rentnerin, 15. Mario Dill, 46, Werkzeugmechaniker, 16. Sonja Kniephoff, 34, Dipl.-Sozialwirtin, 17. Mustafa Türkmen, 71, Rentner, 18. Helga Manthey, 80, Rentnerin, 19. Olaf Eickenscheidt, 62, Koch, 20. Amelie Hiemer, 25, Studentin, 21. Dominik Schürmann, 26, Soldat auf Zeit, 22. Sieglinde Rupsch, 76, Rentnerin, 23. Dr. Ingo Risch, 73, UN-Richter a.D., 24. Tanja Dr. Seider, 44, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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