"Eine gute Wahl"

Beim Salvator-Anstich im Hotel "Hirsch" ist die Freude über den Neubau groß

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Fröhliche „Vorkoster“: Thomas Strele (v. l.), Alexander Beck, Harald Schwecke, Eva Schwecke und Armin Walch lassen sich das frisch gezapfte Starkbier schmecken.

Füssen – Fast könnte man meinen, dass es in Bayern mit dem Feiern erst so richtig losgeht, wenn der Fasching vorbei ist und sich die Leute andernorts vom Trubel der tollen Tage erholen.

Da im Freistaat jedoch nicht der Fasching, sondern die Starkbierzeit als die fünfte Jahreszeit bezeichnet wird, die es anscheinend fleißig zu zelebrieren gilt, waren die Gasträume im „Hotel Hirsch“ am Aschermittwoch zum traditionellen Salvator-Anstich einmal mehr proppevoll. 

Anders als in früheren Zeiten wurden dabei allerdings keine großen Reden geschwungen oder deftig derbleckt, sondern bald zur von den Gästen erwarteten Tat geschritten. Diese nahm Thomas Strele vom Architekturbüro „Walch und Partner“ in Reutte vor. 

Im Zuge dessen brachte er den dunklen Gerstensaft aus dem Hause „Paulaner“ in dem 50 Liter-Eichenholzfass kurzerhand mit zwei, drei kräftigen Schlägen gekonnt zum Laufen. Wobei er bekannte, einen Fassanstich zwar „schon hundertmal gesehen“ zu haben, aber noch nie selbst einen vorgenommen zu haben. Neben den durstigen Gästen freuten sich darüber in erster Linie die Gastgeber Eva und Harald Schwecke. 

Am Rande des bierseligen, vom Duo „Zwiggl“ aus Hohenfurch musikalisch untermalten Abends, brachten sie außerdem ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass die jüngste Erweiterung ihres traditionsreichen Hotels „sehr gut geworden“ sei, wie vor allem Harald Schwecke unterstrich. Nach ungefähr eineinhalb Jahre langen Arbeiten habe das Hotel nun nach Schweckes Angaben nicht nur „18 Zimmer mehr“, sondern auch „einen nachhaltigen Bau“, wie Thomas Strele hinzufügte, dessen Büro die Bauleitung und Ausschreibung bei den Neubauarbeiten inne gehabt hatte. 

Heimische Firmen mit im Boot

Die detaillierte Werkplanung hatte dagegen der Füssener Architekt Alexander Beck übernommen. Harald Schwecke bekannte, „sehr glücklich mit dem Ergebnis“ zu sein. An dem Neubau bzw. Anbau seien neben den beiden Architekturbüros aus Reutte und Füssen außerdem mehr als 20 weitere einheimische Firmen beteiligt gewesen. Damit habe man „eine gute Wahl getroffen“, so Hotel-Chef Schwecke abschließend.

lex

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