SPD begrüßt Pläne für Sportzentrum

Erfreuliche Entwicklung

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Fun- und Skatepark, ein neuer Platz für die Baseballer und ein neuer Kunstrasenplatz für den FC Füssen sollen das Sportgelände im Weidach aufwerten.

Füssen – Beim Thema „Sport“ ist sich die Runde beim ersten SPD-Stammtisch im neuen Jahr einig. Besonders gefällt den Teilnehmern in den „Ritterstuben“, was sich in Sachen Sportanlagen im Weidach bewegt.

„Das ist extrem toll“, so Heidi Ebert eingangs der Gesprächsrunde, bei der sich neben bekannten auch einige „neue Gesichter“ vorstellten. Stadtrat Wolfgang Bader begrüßte – gerade auch als Mittelschullehrer – die Lage für die drei neuen Sport- und Freizeitplätze, die im Weidach geplant sind (der Kreisbote berichtete mehrfach). Er betonte: „Es entwickelt sich dort ein Sportzentrum, das für uns fußläufig gut zu erreichen ist. Das ist sehr wichtig für offizielle Schulsportplätze. Mit den Schülern joggen wir da locker runter.“ 

Geplant sind im Weidach ein Kunstrasenplatz für den FC Füssen (siehe eigener Bericht auf Seite 3 dieser Ausgabe), ein Fun- und Skatepark sowie ein neuer Baseballplatz für die „Royal Bavarians“. Frühere Pläne, Sportanlagen eher abseits der Stadt zu bauen, sind nach Ansicht der sozialdemokratischen Stadträtinnen und Stadträte berechtigterweise wieder in der Schublade verschwunden. 

Geld für die Jugend 

Den Jugendlichen in Füssen, so Bader weiter, „bieten solche modernen Anlagen Möglichkeiten zur konstruktiven Freizeitgestaltung. Sie wollen Wettkämpfe. Wer sich verausgabt, fühlt sich gut!“ Fraktionskollege Georg Waldmann betonte – wie zuvor auch Heidi Ebert: Was geplant werde, sei „keine Flickschusterei. Dieses Konzept folgt einer guten Idee“. Wünschenswert wäre außerdem, wenn langfristig zu den Anlagen auch das Füssener Jugendhaus kommen würde, wie Waldmann darüber hinaus in die Diskussion einbrachte. 

„Wir freuen uns, dass Initiativen, wie die für den Funpark, und Traditionsvereine, die wie der EV Füssen viele jugendliche Mitglieder haben, durch die Spendenbereitschaft der Bürger so großartig unterstützt werden“, sagte Lothar Schaffrath. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat betonte mit Blick auf das Füssener Stadtparlament. „Es ist an der Zeit, dass wir für die jungen Leute Geld in die Hand nehmen!“ Dabei sollten die Vereine nicht gegeneinander ausgespielt werden. Es gehe vielmehr darum, Ungleichgewicht – falls dieses bestehe – zu ändern. 

Aus Schaffraths Sicht ist es mit Blick auf die vielen Sportmöglichkeiten in der Stadt „gut, dass wir in Füssen den Curling Club und den Deutschen Curling Verband haben“. Stadträtin Brigitte Riedlbauer wiederum würde es begrüßen, wenn der FCF „wieder eine Damenfußballmannschaft hätte“. Das würde auch der neuen Landtagsabgeordneten Ilona Deckwerth gut gefallen.

Chris Friedrich

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