Füssener Stadtfest

Musik und Familienprogramm locken viele Besucher an

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Gute Stimmung verbreiten die Musiker beim Füssener Stadtfest.
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Gute Stimmung verbreiten die Musiker beim Füssener Stadtfest.

Füssen – Nachmittags ein Familienfest, abends eine Party wie auf der Karibikinsel Kuba: Viele Füssener haben sich am Wochenende beim Stadtfest in den historischen Gassen der Altstadt getummelt, um an vier Veranstaltungsorten einem bunten Musikprogramm, von Blasmusik bis Salsa, zu lauschen.

Dass die Stimmung am vergangenen Wochenende in der Altstadt von Anfang an gut war, lag auch am ganz starken Auftritt der verjüngten „Harmoniemusik”. Dirigentin Sandra Linder und die ebenfalls flotten Instrumentalisten auf der Bühne in der Reichenstraße hatten für einen zünftigen Rahmen des traditionellen Bieranstichs gesorgt. Mit zwei präzisen Schlägen aufs Bierfass eröffnete Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD) vor einem großen Publikum am Magnusbrunnen das Stadtfest, das gleich auf Hochtouren lief. 

Einheimische und Gäste konnten an vier Altstadtplätzen bei Live-Musik ein Unterhaltungsprogramm genießen, das erneut zwei Frauen zusammengestellt hatten – aber nicht die gleichen. Neu im Organisationsteam ist Tara Hartmann. Sie tritt die Nachfolge von Katja Kalbantner an, die aus privaten Gründen nach Potsdam zog. Hartmann ist bei Füssen Tourismus und Marketing (FTM) für Veranstaltungskonzeption und -durchführung zuständig und somit die neue Partnerin von Sabina Riegger, deren Kontakte in der Musikszene nicht nur dem Stadtfest zugute kommen. Füssen ist zuletzt auf über 15.000 Einwohner angewachsen. Es schien, als ob alle an den beiden Stadtfesttagen in den historischen Gassen unterwegs waren. 

Wer sich an den vier Veranstaltungsorten Fußgängerzone, Schrannenplatz, Brotmarkt und Kappenzipfel umschaute, entdeckte bekannte Füssener Gesichter. „Da muss man hin!”, sagte Christoph Weisenbach mit Immobilienbüro am Schrannenplatz über die Einladung zum Stadtfest. Dieser war zum Beispiel auch Rudolf Ibald, Vorsitzender der Boule Freunde Füssen, gern gefolgt. 

Niveauvolle Unterhaltung 

Beim Rundgang am späteren Samstagnachmittag konnten Besucher Volksmusik von Jonas Huber und Janine Blaas ebenso genießen wie der rhythmische Balladengesang von David Blair. Marketa und Caro hatten sich für ihren sonntäglichen Auftritt Cowboyhüte aufgesetzt und begeisterten ihr Publikum in idyllischer Lage am Kappenzipfel mit Countrysongs zur Gitarre. 

Am Samstagabend bei den beiden Top Acts – „The Shades of Soul” in der Reichenstraße und der Kuba-Band von Rody Reyes am Schrannenplatz – mussten sich Zuhörer entscheiden, wem der Vorzug zu geben wäre. Denn es wurde später nahezu unmöglich, von einer Bühne zur anderen zu gelangen. Es herrschte ein Ansturm, die Atmosphäre in der Stadt blieb jedoch bis in die Nacht hinein völlig entspannt. 

Die Top-Überraschung gelang den Programmmacherinnen, indem sie Gerda Kees aus Schongau zu Auftritten eingeladen hatten. Die nach eigenen Angaben einzige Kniepuppenspielerin in Deutschland unterhielt vor der Bühne am Schrannenplatz einen immer größer werdenden Halbkreis aus Mädchen und Buben. Sie spiele mit ihren insgesamt sechs selbst geschaffenen Puppen auf Geburtstagen und anderen Familienfeiern, erklärte Gerda Kees dem Kreisbote. Bei Geschichten, Gesang und Spiel verging vor der Bühne die Zeit wie im Flug. Eine mittelalterliche Tradition war lebendig geworden. Auch von erwachsenen Zuschauern, die ein solches Straßentheater noch nie miterlebt hatten, bekam der Auftritt von Gerda Kees Bestnoten. 

Bei der Eröffnung des Stadtfestes war daran erinnert worden, dass die Premiere 1972 „als Bierfest” noch in einer normal befahrenen Straße stattfand. Tourismusdirektor Stefan Fredlmeier sorgt inzwischen mit seinem Team für eine zweitägige Veranstaltung, der es gelingt, Menschen aus nah und fern niveauvoll zu unterhalten.

cf

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