Spielgruppe im AWO-Hort

Stadt richtet Spielgruppe ein

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Hier in den AWO-Hort soll die neue Spielgruppe einziehen.

Füssen – Eine annehmbare Lösung für alle Seiten hat die Stadt Füssen jetzt offenbar für die Kinder gefunden, die auf der Warteliste für einen Kindergartenplatz für September standen. Das teilte jetzt Markus Gmeiner von der Füssener Stadtverwaltung mit.

Ab 13. September sollen diese Kinder in einer professionellen Spielgruppe im AWO-Kinderhort untergebracht werden. Die Betreuung dort wird eine pädagogische Fachkraft unter Trägerschaft der Stadt Füssen übernehmen.

Ende Juli hatte der Füssener Stadtrat beschlossen, bis September kommenden Jahres einen neuen Kindergarten mit mindestens 50 Plätzen in der Nähe des Schulzentrums zu bauen (der Kreisbote berichtete). Denn die Nachfrage nach Kindergartenplätzen in Füssen steigt. Offen war zu diesem Zeitpunkt aber noch, was mit den zehn bis 15 Kindern passiert, die auf der Warteliste für das kommende Kindergartenjahr standen. Damals gab es zwar noch freie Plätze in Weißensee, Hopfen am See und Pfronten, teilte Gmeiner den Stadträten mit.

Doch viele Kinder und Eltern wollten dieses Angebot nicht annehmen, obwohl die Firma Kößler angeboten hatte, den Fahrdienst dorthin zu übernehmen. Die Kosten dafür wollte die Stadt Füssen übernehmen.

Professionelle Spielgruppe

Jetzt hat die Stadt Füssen aber offenbar eine Lösung gefunden, mit der alle Beteiligten leben können: Eine Erzieherin soll die Kinder ab 13. September bis 31. August 2017 von 7.30 Uhr bis 12 Uhr in einer professionellen Spielgruppe betreuen. Die Gruppe soll im AWO-Kinderhort in der Augustenstraße untergebracht werden. Dort stehe vormittags „ein Gruppenraum mit Gartenanschluss zur Verfügung“, erklärte Gmeiner.

Bei einer Besichtigung habe sich die Regierung von Schwaben mit dem Jugendamt und einigen Eltern bereits ein Bild der Lage gemacht. Auch die Betriebserlaubnis sei der Stadt schon erteilt worden, so Gmeiner. Maximal 15 Kinder dürfen hier betreut werden. Um auch den betroffenen Eltern das Projekt näher zu bringen, hatte die Stadtverwaltung sie zu einem Gespräch eingeladen. „Einige Eltern waren da“, so Gmeiner. Und die waren „alle begeistert. Sie werden das Angebot annehmen.“

Die restlichen Eltern informierte die Stadtverwaltung in einem Brief – und legte gleich ein Voranmeldeformular bei. Mindestens sechs Zusagen braucht die Stadt, um den Betrieb aufnehmen zu können. Da einige schon vorliegen, ist Gmeiner überzeugt: „Die Kinder werden wir zusammenbekommen.“

Katharina Knoll

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