Eröffnung der Anlage soll im kommenden Jahr sein

Finanzspritze für Skatepark

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Über die Scheckübergabe für den Funpark freuen sich im Klosterhof Bürgermeister Paul Iacob (v.l.), Standesamtsleiter Andreas Rösel und Kollege Stefan Kuhn, VR-Bank-Niederlassungsleiterin Angela Hirtl, Initiator Thomas Scheibel mit seinem Neffen Tobias, Silvia Bernhard, Standesamt, Sponsor Holger Höhne sowie die Skater Anka Fischer, Matze Schütz (vorn), Martin Hiltensperger und Christina Schubert (dahinter).

Füssen – Der geplante Füssener „Funpark“ im Weidach löste im Standesamt den Wunsch aus, dieses Projekt zu unterstützen.

Daher dürfen die Initiatoren jetzt auch eine Spende über 1300 Euro verbuchen, die Amtsleiter Andreas Rösel jetzt im Klosterhof übergab. Mit dabei: junge und jung gebliebene Skater. „Die Jugend wird uns die Bude einrennen“, so Thomas Scheibel über den bereits geplanten Füssener „Funpark“ im Weidach, der jetzt auch auf Initiative von Andreas Rösel, Leiter des Standesamts Füssen, finanzielle Unterstützung erhält.

 Im Füssener Klosterhof hatte sich eine Mannschaft aus Unterstützern des lange angedachten Projekts versammelt, als Rösel den Scheck in Höhe von exakt 1307,71 Euro an die Initiatorengruppe übergab. Beharrlichkeit zahle sich aus, meinte Unternehmer Thomas Scheibel, der schon vor ungefähr 20 Jahren einen solchen Anstoß gegeben hatte und sich heute darüber freut, dass sich „für junge Leute in Füssen was bewegt“. 

Ein „Umdenken in Verwaltung, Stadtrat und Bürgerschaft hat eingesetzt“, bestätigte Matze Schütz von „Rollwerk“. Diesem Füssener Verein ist die Skaterhalle im Magnuspark zu verdanken. „Mit unserer Idee, einen Skaterpark einzurichten, wurden wir damals nicht ernst genommen“, erinnert sich Schütz.

 Von den jungen Leuten aus diesen Tagen hatten einige nach vergeblichen Anläufen resigniert, aber es blieb ein Kern übrig, der in dieser Sache nicht aufgeben wollte – und jetzt vorm Zieleinlauf steht. „Füssen ist bereit für die Anlage, die nicht allein den Skatern zugute kommen wird“, sagte Scheibel. Der Spendenbetrag aus den Händen von Rösel resultiert aus einer Kulturveranstaltung des Standesamts, das, obwohl dieses Team ausgelastet sei, eine Kulturreihe ins Leben gerufen hat.

 Jedes Jahr wird in den Kaisersaal zu „unserer kleinen, aber feinen Veranstaltung eingeladen“, berichtete der Standesamtsleiter. „Die örtliche Wirtschaft unterstützt uns, indem Firmen zum Beispiel Karten für sich und ihre Kunden aufkaufen“, erläuterte Rösel die dahinter steckende Idee. „Dadurch können wir an soziale Projekte Geld spenden.“ Bürgermeister Paul Iacob (SPD) und die VR-Bank-Niederlassungsleiterin Angela Hirtl lobten dieses Programm. Es setze die richtigen Akzente, wie nicht zuletzt auch von Sponsor Holger Höhne gegenüber unserer Zeitung betont wurde. 

Eröffnung 2018 Teilgenommen haben an der Feierstunde auch aktive Skater. Noch nicht für große Sprünge fit, aber schon unter Hilfestellung auf dem mobilen Brett: der zweijährige Tobias, Neffe von „Motor“ Scheibel, der im Sommer 2018 die Eröffnung des „Funparks“ feiern möchte. „Derzeit wird das notwendige Schallgutachten für die Anlage erstellt“, erklärte er auf Nachfrage des Kreisbote. 

Derweil plant Amtsleiter Rösel mit seinen zahlreichen Kooperationspartnern nach dem Abend „Mensch bin ick hysterisch“ Ende Juni 2017 bereits das nächste kulturelle Highlight für einen guten Zweck. „Wir möchten wieder 100 Gäste begrüßen“, erklärte er im Rahmen der Spendenübergabe, in der auch der Humor nicht zu kurz kam. Die Skateranlage, wie zu hören war, könne auch der Eheanbahnung dienen. Der zurück liegende Kleinkunstabend in diesem Jahr hatte – wie Rösel unterstrich – „zu unserer aller Freude einen Rekorderlös ergeben“.

 cf

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