Drachenboot-Fun-Cup: Ulmer scheiden aus

Titelverteidigung gescheitert

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Auf dem See eher nicht ganz so schnell, im Tanzen aber top: „Aloha“ aus Nürtingen holte sich den Sonderpreis 2015 von „Kanu Kini“.

Füssen – In Füssen ist heuer der Siegerpokal des Drachenboot-Fun-Cups geblieben. Am vergangenen Wochenende kämpften gleich zwei Füssener Teams im Finale um den Sieg beim fünften Drachenboot-Fun-Cup.

Weitere neun Mannschaften schauten in der Reihen der vielen Zuschauer zu, wie die „Kannibalen“ im Rennen gegen „Achtertakt“ nach 250 Metern auf dem Forggensee triumphierten. Schon im Viertelfinale musste sich dagegen das Team Deutz-Power der Kannibalen-Kapitänin Irmi Bargholz aus Füssen und ihrem Freundeskreis geschlagen geben. 

Nichts war hier aus der angestrebten Titelverteidigung der wackeren Ulmer geworden: dafür hatte sich die Deutz-Power-Mannschaft extra mit Trainingsstunden auf der Donau fit gemacht. „Wir haben den vor einem Jahr hier gewonnen Pokal nur mitgebracht, um ihn aus Füssen am Sonntagnachmittag wieder mitzunehmen“, meinte mit einem leichten Schmunzeln Max Löwlein noch vor dem frühen Ausscheiden der Ulmer. 

Der deutsche Top-Paddler saß mit vier Frauen im Power-Team, das sich im nächsten Jahr zur Revanche wieder in ein Drachenboot setzen möchte. 

Pokal verloren 

Die „Kannibalen“ jedoch machten im Finale auch dem hartnäckigen Gegner „Achtertakt“ aus der Firma Deckel Maho schließlich den Garaus. „Der Pokal bleibt 2015 in Füssen“, verkündete Veranstalter Uwe Simniok von „Kanu Kini“ bei der Siegerehrung. 

Aus den Lagern der elf Teilnehmer war viel Lob für das schon zum fünften Mal ausgetragene Spektakel zu hören. Viel zum Gelingen des Wettbewerbs trug eine neue Mannschaft bei: nur Frauen aus Nürtingen gingen für „Aloha“ in Startposition. Sie fuhren bei dem Wettkampf den Sonderpreis für die beste Performance ein. Zu ihrem Auftritt gehörten unter anderem Tänze am Ufer des Forggensees wie auf den Inseln Hawaiis.

cf

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