Großes Lob von Polizei und Verkehrswacht

Alfred Köpf ist seit 65 Jahren unfallfrei auf den Straßen unterwegs

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50 Jahre unfallfrei gefahren sind Gertrud Siegel (v.l., 50 Jahre) und Edith Vieweger (50), über 65 Jahre schaffte es Afred Köpf (Mitte). Dazu gratulierten der Leiter der Füssener Polizei, Edmund Martin, und Verkehrswacht-Vorsitzender Thomas Meiler (1. und 2. v.r.).

Füssen – 50 Jahre unfallfrei gefahren sind Gertrud Siegel und Edith Vieweger, über 65 Jahre schaffte es Alfred Köpf. Dafür wurden sie jetzt mit Urkunden und dem goldenen Lorbeerblatt der Verkehrssicherheitswacht Bayern ausgezeichnet.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Verkehrswacht Ostallgäu-Süd im „Burghotel Bären“ in Eisenberg-Zell berichtete Vorsitzender Thomas Meiler von dem mannigfaltigen Einsatz dieser ehrenamtlich tätigen Einrichtungen. Der Schwerpunkt liege in der Verkehrserziehung für Schüler und präventives Schulwegtraining für Vorschulkinder. 

Auch sorgt das Team im Bereich der Verkehrswacht Ostallgäu-Süd für 50 Schülerlotsen, zehn Schulweghelfer und 62 Schulwegbegleiter, die die Kinder sicher auf dem Weg in die Schule begleiten. Sie werden von der Verkehrswacht ausgebildet und betreut. Dazu kommen 300 Vorschulkinder im Altlandkreis, die bei der neuen Verkehrserzieherin Tina Unger in den jeweiligen Kindergärten wichtige Impulse für ihre Sicherheit auf den Straßen erhalten.

 Auch für die Ausrüstung der Verkehrsschulen wird gesorgt: So schaffte die Verkehrswacht unter anderem im vergangenen Jahr zwei Übungsräder für die Grundschule in Trauchgau an. Die Aktion „Mobilität im Alter – der Radltag für Senioren“ sei darüber hinaus vor allem eine wertvolle Hilfe für die ältere Generation.

Wichtiger Beitrag

Der Füssener Polizei-Dienststellenleiter Edmund Martin hob den wichtigen Beitrag und die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Verkehrswacht hervor. „Als langjährige Partner sind die Leute von der Verkehrswacht nicht mehr wegzudenken“, sagte Martin. Sorgen machen der Polizei Martin zufolge die vermehrten Unfälle von Radlern im vergangenen Jahr. Dies erwähnte auch Vorsitzender Thomas Meiler: „Es gibt zwar noch keine belegbaren Zahlen, aber sie zeigen aufsteigende Tendenz. Ein besonderes Potenzial auf diesem Gebiet sind die E-Biker.“ 

Ärgerlich ist für ihn auch, dass Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren, am liebsten bis ins Klassenzimmer hineinfahren wollen. Alle Appelle, dies zu unterlassen seien meist wirkungslos.

ed

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