Traditionelle Gaudi am Faschingsdienstag

Narren stürmen das Rathaus

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Bürgermeister Paul Iacob (rechts) ruft am Dienstagvormittag die Revolution aus.

Füssen – Revolution am Lech? Keck mit Kuba-Kappe überraschte der frisch aus seinem Karibikurlaub zurück gekehrte Bürgermeister Paul Iacob seinen Mitarbeiterstab heute Vormittag beim Sturm aufs Rathaus.

Revolution am Lech? Sie wäre fast in die Hose gegangen! Dem als Trump auftretenden Wasserwirtschaftsamtschef Helmut Schauer unterlief ein schwerer protokollarischer Fehler: Noch vor dem Schwangauer Prinzenpaar, das beweist, dass sich Gegensätze anziehen, und dem Füssener Bürgermeister, hatte er einem Pressevertreter die Hand geschüttelt. Dass es zu keinem Eklat kam, war wohl der Zylinder tragenden klugen Ratsherrengruppe aus der Region Schindau zu danken: sie stimmten den Versöhnungssong an. 

Narren stürmen das Füssener Rathaus

Im Füssener Rathaus wird am Faschingsdienstag die Revolution ausgerufen © Chris Friedrich
Im Füssener Rathaus wird am Faschingsdienstag die Revolution ausgerufen © Chris Friedrich
Im Füssener Rathaus wird am Faschingsdienstag die Revolution ausgerufen © Chris Friedrich
Im Füssener Rathaus wird am Faschingsdienstag die Revolution ausgerufen © Chris Friedrich
Im Füssener Rathaus wird am Faschingsdienstag die Revolution ausgerufen © Chris Friedrich
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Und wer es nicht selbst sehen und miterleben konnte, wird es kaum glauben: Weihnachten ist nichts gegen einen solchen Faschingstag, der mit Friede, Freude, Kindertanz und nicht zuletzt in dicken Freudentränen verlaufener Schminke sich schon fünf vor Zwölf seinem Höhepunkt näherte.

Dabei überraschte der weibliche "Fiassar Muckl" aus den Reihen des Faschingvereins mit den Sprechern Anne Berkmüller und Andreas Mayr durch eine beeindruckende Demonstration: Katja Raaz, die diese Figur aus der Stadtgeschichte toll verkörperte, saß tatsächlich minutenlang still. 

Dank der Revolution könnte auch das riesige Verkehrsproblem Vergangenheit sein; eine Lösung, wie man hörte, liege in der Luft. Doch schon formieren sich die fanatischen Anhänger einer alternativen Idee zu den schwebenden Kabinen: es müsse eine U-Bahn-Linie vom Kaiser-Maximilian-Platz mit „Endstation Neuschwanstein“ gebaut werden. Es war so schön im Sitzungssaal, im März ist an der Lechfront wieder lautstarker Ärger zu erwarten.

Chris Friedrich

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