Bundespolizei stoppt Schleuser

Angeblich zufällig getroffen: 48-jährige Frau als Schleuserin enttarnt 

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Der sichergestellte mutmaßliche Schleuserlohn.

Füssen/Lindau – Auf der A 7 stoppten Kemptener Bundespolizisten eine vermeintliche Schleuserin. Die Türkin hatte drei  ebenfalls türkische Staatsbürger bei sich im Wagen, welche keine erforderlichen Dokumente besaßen. Jedoch waren 520 Euro in bar im Gepäck der Frau. Davon berichtet die Polizei.

Bereits am frühen Freitagmorgen stoppten Kemptener Bundespolizisten auf der A 7 eine mutmaßliche Schleuserin. Neben der 48-Jährigen Türkin und ihrem sechsjährigen Sohn, mit dem sie in Baden-Württemberg mit Wohnsitz gemeldet ist, befanden sich noch drei weitere 17-, 19- und 32-jährige Türken im Auto. 

Die mutmaßlich Geschleusten, die nicht über die erforderlichen Reisedokumente verfügten, hatten die Fahrerin angeblich zufällig in Italien an einem Döner-Imbiss getroffen und um eine kostenlose Mitfahrt gebeten. Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Bundespolizisten jedoch einen Umschlag mit 520 Euro in bar. 

Die Beamten stellten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft das Geld sowie die Handys der Beschuldigten sicher und entließen die 48-Jährige mit ihrem Sohn auf freien Fuß. 

Die drei türkischen Migranten mussten noch am selben Abend ihren Heimflug von München nach Istanbul antreten.

kb

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