25. Außerferner Kulturzeit in der Ehrenberger Arena eröffnet

Begeisternde Premiere

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Mit Trommelstücken aus der Oper „Madame Butterfly“ von Giacomo Puccini eröffnet Taiko-Trommler die 25. Außerferner Kulturinitiative.

Reutte – Mit einem fulminanten Trommelwirbel auf japanischen Taiko-Trommeln begann am Wochenende in der Arena auf Ehrenberg in Reutte die 25. Außerferner Kulturzeit, veranstaltet von der Kulturinitiative „Huanza“.

Unter dem Motto „Brücken“ werden wie berichtet einen Monat lang die verschiedensten Kunstformen verbunden. Bereits der Einstieg am Sonntag lässt erahnen, dass auch in diesem Jahr für alle Kulturinteressierten Außergewöhnliches, Faszinierendes und Spannendes und nicht zuletzt auch Provozierendes aus allen Sparten der Kunst geboten wird. 

In seine Eröffnungsrede sagte Reuttes Bürgermeister Alois Oberer, dass das verbindende und öffnende Element „Brücken“ – das zum Motto gewählt wurde – trennende Grenzen verbindet. Das aufeinander Zugehen werde dadurch leichter gemacht. „Kunst und Kultur sind lebensnotwendig für eine Gesellschaft, die sich durch Toleranz und Verständnis auszeichnen soll“, sagte er. Oberer fügte hinzu: „Kunst regt alle unsere Sinne an, lehrt uns das genaue hinschauen, macht Freude und sie provoziert“. 

25 Jahre Kulturzeit 

Als langjähriger Begleiter und Initiator hielt Armin Walch einen Rückblick auf 25 Jahre Kulturzeit. Er erinnerte an die vielen Mitstreiter, die sich unentgeltlich und mit viel Herzblut über zweieinhalb Jahrzehnte, mit dem Ziel Kunst sichtbar zu machen, eingebracht haben. „Da war vieles dabei, was Reuttener nicht gewohnt waren“, schmunzelte er. 

Zum Auftakt waren in diesem Jahr neben der „Außerferner Bigband“ unter Leitung von Andreas Kopeinig die bereits erwähnten „Taiko-Trommler“ und „Die Moritaten“ die Protagonisten der Auftaktveranstaltung – eine Mischung, die auf die kommenden Veranstaltungen neugierig macht. 

Überall im Bezirk

 Wie üblich, finden diese in allen Teilen des Bezirks wie in Tannheim, Breitenwang, Vils, Grän und Elmen statt. Interessierte können sich also überraschen lassen von der Vielfalt, die Kunst und Kultur beinhaltet. Die Kulturinitiative mit ihrem Team um Obfrau Veronika Kunz-Radolf freut sich auf viele Besucher: „Kultur findet nicht nur in den Metropolen statt, sie wird wahrnehmbar durch feine Verästelungen bis tief in die Provinzen. Diese feinen Beziehungsnetze gilt es zu pflegen, denn sie sind die Nahrung für all das, was als Kunst sichtbar wird“.

ed

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