Identität noch unklar

Polizei findet Wasserleiche

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Polizeitaucher suchen Ende April nach dem Vermissten. Nun wurde eine Leiche im Lech gefunden.

Füssen – Der Verbleib des im April nach einem Streit in den Lech gestürzten Italieners ist womöglich geklärt: Am heutigen Dienstag hat die Polizei am Horner Wehr eine Leiche im Wasser gefunden. 

Ob es sich dabei tatsächlich um den Leichnam des vermissten 33-Jährigen handelt, war am Abend laut Polizei aber noch unklar. Zunächst müsse die Leiche identifiziert werden, hieß es dazu aus dem Polizeipräsidium in Kempten. 

Wie mehrfach berichtet, soll der 33-Jahre alte Italiener von einem 48 Jahre alten Mann von der Theresienbrücke in den Lech geworfen worden sein. 

Der Vorfall ereignete sich Ende April spät abends. Der 33-Jährige und ein 29-jähriger Landsmann, beide aus Füssen, sollen den Älteren zunächst angepöbelt und dann angegriffen haben, so die bisherigen Erkenntnisse der Ermittler. Im Laufe der Auseinandersetzung soll der 48-Jährige die mutmaßlichen Angreifer dann von der Brücke in den Fluss geworfen haben. 

Während der 29-Jährige gerettet werden konnte, blieb der Ältere der beiden trotz aufwändiger Suchmaßnahmen verschollen.

Matthias Matz

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