Räte beschließen Querungshilfe und farbige Flächen

Sicher über die Straße

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Solche Dreiecke sollen auch in der Von-Freybergstraße und der Luitpoldstraße hin kommen.

Füssen – Damit Fußgänger sicher über die Straße kommen, hat sich der Verkehrsausschuss am Dienstag mehrheitlich dafür ausgesprochen, farbige Aufmerksamkeitsflächen und Dreiecke auf die Luitpoldstraße und die Von-Freybergstraße aufzubringen.

Während sich die Räte bei den Dreiecken einig waren, schieden sich die Geister bei den farbigen Markierungen.

 Um ein einheitliches Bild zu schaffen, empfahl die Stadtverwaltung Dreiecke, wie sie bereits auf der inneren Kemptener Straße am Lebensmittelmarkt Feneberg existieren, auch auf die Von-Freybergstraße an der Verkehrsinsel anzubringen. 

Zudem schlug sie vor den Zebrastreifen an der Luitpoldstraße, Einmündung Ritterstraße zu entfernen, da er laut Verwaltung im Widerspruch zur Tempo-Zehn-Zone stehe, und durch solche Dreiecke zu ersetzen. Diese sollen in der Luitpoldstraße auch in der Nähe der abknickenden Vorfahrtstraße hin kommen. Eine „super“ Idee, fand Dr. Martin Metzger (BfF) im Namen des Arbeitskreises Fahrrad. Um Autofahrer aber noch deutlicher darauf hinzuweisen, schlug er vor noch grüne Aufmerksamkeitsflächen auf die Straßen zu malen. Und zwar überall dort, wo Fußgänger die Straße queren. 

„Ortsunkundige können schnell erkennen, dass dort Fußgänger sind“, sagte Metzger. Doch davon hielt Niko Schulte (CSU) gar nichts: „Die Dreiecke reichen vollkommen aus.“ Die grünen Flächen seien bei Nässe nur sehr rutschig und müssten außerdem gepflegt werden. „Da nutzen die ganzen Aufmerksamkeitsflächen gar nichts, wenn ich hier aufmerksam auf die Nase fliege“, so Schulte. 

Ob die farbigen Flächen rutschig sind oder nicht, hänge von der Zusammensetzung der Farbe ab, erklärte die Stadtverwaltung. Auf ein anderes Problem machte Lothar Schaffrath (SPD) aufmerksam. Bürger hätten sich an ihn gewandt und gefragt, ob man die Verkehrsinsel in der Von-Freybergstraße beleuchten könne. Wenn Kinder am Morgen dort über die Straße gehen, sei es dunkel. „Wir werden mit dem E-Werk reden, was da möglich ist“, sagte Bürgermeister Paul Iacob (SPD). 

Für die Dreiecke als Querungshilfe sprach sich das Gremium einstimmig aus. Uneinig war es sich aber bei den farbigen Flächen: Mit 8:5-Stimmen stimmte es dafür, im Bereich der Dreiecke den Grundbelag in einer geeigneten Farbe zu gestalten.

Katharina Knoll

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