Garten-Tipps am Festspielhaus

Möglichkeiten, den eigenen Garten zu verschönern, boten sich am Festspielhaus. Fotos: Berndt

Nachdem Reiner Geier im vergangenen Jahr bei den ersten Allgäuer Gartentagen im Barockgarten des Füssener Festspielhauses am Forggensee bereits mit seinen Rollen- und Buchsscheren vertreten war und „recht zufrieden“ mit der Messe gewesen sei, bot er sein spezielles Schneidewerkzeug kürzlich auch wieder bei den diesjährigen Gartentagen feil, die am vergangenen Wochenende erneut vor dem ehemaligen Musicaltheater über die Bühne gingen.

Dabei konnten sich Gartenfreunde an zahlreichen Ständen einen Überblick über allerlei natürlich Gewachsenes und von Menschenhand Hergestelltes verschaffen. Wie zum Beispiel sogenannte Sonnenfänger, farbige Acrylglasscheiben auf Fieberglasstäben, die „durch die Einmischung von Fluoreszenz das Tageslicht aufnehmen und dann in ihrer jeweiligen Farbe leuchten“, wie Angelika Kruppa erklärt, die auch 2011 schon mit einem Stand bei den Allgäuer Gartentagen vertreten war. Viele der Besucher, die das Messegelände betreten hatten, hatten es sich zumindest am ersten Ausstellungstag im Schatten an den Tischen des Gartencafés bequem gemacht. Dagegen machte sich die Sonne an den beiden darauffolgenden Tagen erheblich rarer, und so informierten sich am Samstag und Sonntag im Durchschnitt verhältnismäßig wenige Besucher über das Angebot von Topf- und anderen Pflanzen im Garten des Festspielhauses. Zeitweilig noch bequemer hatten es sich darüber hinaus zwei Besucher an einem Stand gemacht, an dem für eine spezielle Massageliege gegen Rückenschmerzen geworben wurde. Jeweils auf einer solchen Liege ausgestreckt, von deren Vorzügen sie Eva Neumann beratend aufzuklären versuchte, bestätigten die beiden, dass dies „sehr angenehm“ gewesen sei, auch wenn dieses Produkt nicht unbedingt etwas mit dem Thema Garten zu tun hatte. Schon eher hatten das Inge Müllers gebogene Harken, mit denen man sowohl harken als auch schaufeln könne, wie Müller erklärte. Was denn auch eine Kundin aus dem Tannheimer Tal wohl derart überzeugte, dass sie gleich zwei davon gekauft hatte. Noch mehr hatte sie sich jedoch zuvor schon mit Blumen eingedeckt, erläuterte sie den Inhalt von fünf, sechs Tüten, die sie und ihre zwei Begleiter trugen. Nicht in Tüten tragen kann man hingegen die riesigen Grills und Feuerstellen, die bei diesen Gartentagen auch auf potentielle Käufer warteten, die dafür allerdings vermutlich einiges investieren müssten. Wenn es sie schon gegeben hätte, hätten sich die rostfarbenen Grills, im übrigen wahre Kunstwerke, wohl auch für ein Barbecue in J. R. Ewings Southforkranch gut geeignet.

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