Erinnerung an die Opfer der Corona-Pandemie

Gedenken der Corona-Opfer: Füssener Rathaus hisst Flaggen auf Halbmast - Minister rufen zur Kerzenaktion auf

Deutschlandflagge auf Halbmast
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Auch die Stadt Füssen beteiligt sich an der bundesweiten Gedenkveranstaltung für die Menschen, die während der Corona-Pandemie verstorben sind. Dafür hisst sie am Sonntag, 18. April, die Flaggen am Füssener Rathaus auf Halbmast.

Füssen – Auf Halbmast gehisst werden am kommenden Sonntag, 18. April, die Flaggen des Füssener Rathauses. Das gibt jetzt die Füssener Stadtverwaltung bekannt. Die Stadt Füssen beteiligt sich damit an der bundesweiten Gedenkveranstaltung für die Menschen, die während der Corona-Pandemie verstorben sind. Bis jetzt (Stand: Dienstag, 13. April) sind 16 Füssener an oder in Verbindung mit dem Corona-Virus gestorben. 

Eine zentrale Gedenkfeier für die Todesopfer in der Corona-Pandemie findet an diesem Tag in Berlin statt. Im Rahmen der um 13 Uhr beginnenden Veranstaltung im Konzerthaus Berlin kommt es zu einer Begegnung mit Hinterbliebenen. Zuvor findet ab 10.15 Uhr ein Ökumenischer Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zu Berlin statt. Die Veranstaltungen werden im Fernsehen übertragen.

Kerzen ins Fenster stellen

Zu diesem Anlass rufen die Ministerpräsidenten der Länder alle Bürger auf, sich an der von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Januar initiierten Gedenkaktion #lichtfenster zu beteiligen und ab heutigen Freitag, 16. April, bis Sonntag, 18. April, abends Kerzen in ihre Fenster zu stellen.

„Wir gedenken der vielen Verstorbenen der Corona-Pandemie in Deutschland. Die Lichter stehen für mehr als Namen und Zahlen, sie stehen für unzählige Schicksale. Es ist wichtig, dass wir für die Verstorbenen eine Kerze anzünden“, sagt Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder (CSU) zu der Aktion.

„Wir zeigen damit: Sie sind nicht vergessen, sie sind in unseren Herzen und in unserem Bewusstsein. Wir alle wissen: Ein solcher Gedenkakt kann den Schmerz des Verlusts nicht nehmen. Er bringt auch niemanden wieder zurück. Aber die Hinterbliebenen sollen spüren, dass wir ihren Schmerz teilen, dass ihre Sorgen auch unsere sind.“ Jeder der Verstorbenen hinterlasse eine Lücke, so Söder. „Der Schutz des Lebens ist die höchste Maxime – und jedes Leben ist rettenswert. Das ist unsere ethische Verantwortung. Kämpfen und trauern wir gemeinsam.“

kb

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