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Gefälschte Führerscheine und illegaler Aufenthalt: Grenzpolizei Pfronten landet mehrere Treffer bei Kontrolle auf A7

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Ein Polizist steht auf einer Straße neben einem schwarzen Auto (Symbolbild)
Den richtigen Riecher haben am Mittwoch die Fahnder der Grenzpolizei Pfronten bei einer mehrstündigen Kontrolle auf der A7 bei Füssen bewiesen. © Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa

Füssen - Mehrere Treffer hat die Grenzpolizei Pfronten gelandet, als sie am Mittwoch mehrere Stunden lang den Verkehr auf der A7 kontrollierte.

In den Vormittagsstunden überprüften die Fahnder einen italienischen Kleintransporter. Der 55-jährige Fahrer zeigte einen abgelaufenen italienischen Führerschein vor. Als die Beamten die Anzeigenaufnahme wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis abgeschlossen hatten, befragten sie den 53-jährige Beifahrer, ob er die Fahrt mit dem Transporter fortsetzen könne. Doch auch dieser besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Er legte den Polizisten einen pakistanischen Führerschein vor, den die Fahnder als Totalfälschung identifizierten. Der Beifahrer muss sich nun wegen Urkundenfälschung verantworten. Die Staatsanwaltschaft Kempten ordnete eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1500 Euro an.

Kurze Zeit später trafen die Beamten auf einen 29-jährigen Kubaner, der nicht die Ausweispapiere besaß, die für den Aufenthalt in Deutschland notwendig sind. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Illegalen Aufenthalts.

33-Jähriger hält sich unter falscher Identität in Deutschland auf

Am Nachmittag kontrollierten sie einen 33-jährigen Mann, der auf dem Weg in Richtung Italien war. Er wies sich mit einem bulgarischen Personalausweis und Führerschein aus. Bei der Überprüfung der Dokumente stellte sich heraus, dass die Ausweise gefälscht sind. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass sich der Mann seit dem Jahr 2017 unter falscher Identität illegal in Deutschland aufhält und hier arbeitet.

Die wahre Identität des 33-Jährigen stellten Ermittlungsbeamte der Grenzpolizei Pfronten im Laufe des Nachmittags fest. Der Mann ist kosovarischer Staatsbürger und hätte für den Aufenthalt und die Arbeitsaufnahme eine Erlaubnis benötigt. Auch eine Erlaubnis zum Führen des Kraftfahrzeuges besaß der Mann nicht. Die Polizisten forderten den Kosovaren zum Verlassen der Bundesrepublik auf. Nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung von 400 Euro entließen sie ihn.

kb

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