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Füssen: Bundespolizei erwischt illegalen Migranten aus Afrika

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Bei der Untersuchung der Papiere fällt der Schwindel des illegalen Migranten aus Kamerun auf. © Symbolbild: Bundespolizei

Füssen - Zurück nach Griechenland muss ein Migrant aus Kamerun, der am Donnerstag versucht hatte, illegal nach Deutschland einzureisen. Die Bundespolizei deckte den Schwindel bei einer Kontrolle bei Füssen auf.

Schon in der Nacht stellten die Bundespolizisten nach eigenen Angaben einen Afrikaner mit einem gefälschten Dokument bei der Einreisekontrolle eines Fernreisebusses am Grenztunnel Füssen fest. Der 28-Jährige wies sich mit seinem kamerunischen Reisepass aus. 

Zudem legte der Mann eine befristete luxemburgische Aufenthaltserlaubnis für Familienangehörige von EU-Bürgern vor. Bei dieser Familienkarte stellten die Beamten jedoch Fälschungsmerkmale fest. Die Recherche der Polizisten ergab, dass das Dokument sowie die Person selbst in Luxemburg gänzlich unbekannt sind.

Der Kameruner äußerte gegenüber den Bundespolizisten ein Schutzersuchen. Da der Migrant jedoch bereits in Griechenland registriert worden war, leitete die Bundespolizei nach Zustimmung der griechischen Behörden ein Transferverfahren ein. Noch am Donnerstagbend musste der Beschuldigte den Flug nach Athen antreten. Der Mann wird sich nun wegen des Versuchs der unerlaubten Einreise sowie Urkundenfälschung verantworten müssen.

kb

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