Gegenargumente widerlegt?

Stellten die Bilanz des Vitalen Landes und der Königscard vor: Beiratsvorsitzender Johann Fleschhut (Mitte) und Geschäftsführer Martin Kumbrick (rechts). Foto: gau

„Praktisch vollständig positiv“ sei die Resonanz auf die Königscard, wie Landrat Johann Fleschhut (FW)am vergangenen Montag bei der Mitgliederversammlung des „Allgäu/Tirol - Vitales Land“ in Füssen erklärte. Man habe einen Quantensprung für die Region vollzogen mit der Einführung der All Inclusive-Karte, beim Treffen der Touristiker wurde Bilanz gezogen über die ersten neun Monate der neuen Karte, die eine Erfolgsgeschichte darstellt, auch wenn sie künftig ohne das Tannheimer Tal geschrieben wird.

Zur alljährlichen Mitgliederversammlung hatte das Vitale Land eingeladen, eine grenzüberschreitenden Vereinigung der drei Tourismusverbände Lechtal, Reutte und Jungholz, 23 Bergbahngesellschaften aus Tirol, dem Allgäu und Oberbayern sowie 14 Gemeinden aus dem südlichen Ostallgäu. Ausscheiden wird zum Ende des Jahres allerdings die das Tannheimer Tal, man habe dort eigene Pläne, so der Beiratsvorsitzende Johann Fleschhut. Zustimmung der Gäste Neben dem Geschäftsjahr 2009 ging es vor allem um das erste Dreivierteljahr mit der neuen elektronischen Meldekarte und ihrer Erweiterung, der KönigsCard. Die verspricht dem Gast zahlreiche Attraktionen in der Region zum Nulltarif und es sei dessen Perspektive, die zähle, so Fleschhut. Und da zeigten die Reaktionen der Gäste praktisch uneingeschränkte Zustimmung. Fast 124000 Übernachtungen habe man bereits über die Karte gebucht, diese wurde 74500 Mal genutzt, im Schnitt 0,6 Mal pro Tag. Das sei, so Martin Kumbrinck, Geschäftsführer des Vitalen Landes, ein durchaus guter Wert. Auch im wettertechnisch „grottenschlechten Mai“ hätten sich die Gäste nicht gelangweilt, so Kumbrinck. Mehr Partnerbetriebe So seien zahlreiche Stammgäste nach 20 Jahren erstmals wieder auf den Tegelberg gefahren, gaben beteiligte Vermieter an. Auch da konnte Fleschhut positive Nachrichten vermelden: war die Königscard mit 100 beteiligten Vermietern gestartet, so konnte man deren Zahl um 40 Prozent steigern, auch die Zahl der Partnerbetriebe (etwa Bergbahnen) stieg auf mittlerweile 180 an. Nicht nur deshalb bezeichnete Fleschhut die KönigsCard als absoluten Renner, den die Gäste, da gab sich der Landrat überzeugt, verstärkt nachfragen werden und ihre Vermieter dazu brächten, die Königscard ebenfalls anzubieten. Nach wie vor unverständlich ist es dem Landkreisschef nämlich, mit welchen Argumenten sich einige Vermieter nach wie vor der Karte verweigerten. Viele der Argumente seien mittlerweile widerlegt, die Karte stärke die Region. Und das Bedürfnis des Gastes entspreche nicht unbedingt dem Gemeindesprengel.

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