Neuer Badebereich

Das Nichtschwimmerbecken am Faulensee: Die Ketten unterteilen das Becken für Bambini und größere Kinder. Sie trennen es vor allem aber vom Tiefwasserbereich. Foto: Sommer

Rieden – Die Dorferneuerung hat’s möglich gemacht: Mit Hilfe des Freistaates und in Eigenleistung konnte der über 40 Jahre alte Badebereich am Faulensee saniert werden. Neben dem Nichtschwimmerbereich wurde auch das Ufer hergerichtet. Hier wurde Riedens vierter Wasserspielplatz angelegt.

Noch habe er keinen Überblick über die genauen Kosten der Aktion, so Bürgermeister Max Streif. Gelohnt habe es sich aber allemal, was in den letzten Monaten rund um die Faulenseehütte in Rieden entstanden sei. Nach langer Suche habe man schließlich einen Spezialisten gefunden, der das 1970 gebaute Nichtschwimmerbecken am Faulensee sanieren konnte. 

Wer den Faulensee kennt, kennt auch das Becken, wo der Nachwuchs gefahrlos im Wasser planschen und schwimmen konnte. Seinerzeit hatte man einfach eine Grube ausgehoben, erinnert sich Streif. Die dann mit Holz ausgekleidet und anschließen geflutet wurde – fertig war das Nichtschwimmerbecken. Doch Holz ist vergänglich, niemand weiß das besser als Streif. Und so war es an der Zeit, hier aktiv zu werden. 

Im Unterallgäuerischen Dirlewang sei man schließlich fündig geworden, so Streif. Dort sitzt die Firma Scharpf-Wasserbau, die neben Moorrenaturierungen auch im Wasserbau und in der Sanierung von Wasserleitungen Experte ist. So entstand ein Unikat, musste doch das neue Nichtschwimmerbecken in eine neun Meter mächtige Moorschicht eingebaut werden. Erfolgreich: Wie schon der Vorgänger fügt sich das Becken harmonisch in die Landschaft, bietet einen optimalen Zugang zum See für Kinder und Bambini. Dementsprechend sind zwei Schwimmbereiche abgetrennt, wo die, die Schwimmen lernen oder nur planschen wollen, dies gefahrlos tun können. 

Dritte Dorferneuerung

In den Arbeitskreisen der Dorferneuerung habe man die Rahmenbedingungen erarbeitet, erinnert sich Max Streif. Es ist die mittlerweile dritte Dorferneuerung, die man in Rieden vornimmt, diesmal mit Schwerpunkt am Faulensee. Schon in den vergangenen Jahren war die kleine Ausflugsgaststätte erneuert worden, hier gibt es neben zwei großen Räumen auch eine schöne Terrasse, um die Sonne zu genießen. Hier bekommen die Badegäste oder Ausflügler eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken. Insbesondere vom nahen Sanatorium Enzensberg kämen die Spaziergänger um einen Kaffee zu trinken, weiß Streif. 

Im Zuge der Baumaßnahmen wurde ein weiterer Spielplatz gebaut. In den Arbeitskreisen war dieses Thema angesprochen worden, so Streif, der Bauhof habe schließlich den vierten Wasserspielplatz – erstmalig nicht am Forggensee – realisiert. Kinder brauchen einfach Wasser, so der Bürgermeister. Hier können sie nach Lust und Laune toben, am Wasserrad spielen oder den Bach stauen. Was noch aussteht, sind kleine Schönheitskorrekturen. Den Spielplatz haben die Kinder schon in Beschlag genommen und wenn das Wetter mitspielt, sind auch die Badegäste zahlreich am Faulensee vertreten. gau

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