Gemeinderat Pfronten diskutiert über die Zukunft des Skizentrums

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So sah in diesem Winter der Eingangsbereich des Skizentrums Pfronten in Steinach aus.

Pfronten – Nachdem im April der letzte Schnee im Skizentrum Pfronten geschmolzen ist, sei es Zeit darüber nachzudenken, wie die Gemeinde hier weiter vorgehen will. Die Bauanträge müssten zeitnah gestellt werden, erklärte Ingenieur Christian Weiler in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Pfronten.

Die Erfahrung zeige, dass Bauarbeiten nur dann fristgerecht fertig werden, wenn die Arbeiten dafür möglichst früh im Frühjahr beginnen, erklärte Weiler. In seinem fast zweistündigen Vortrag erklärte er alle weiteren Maßnahmen, Schritte und blickte auf die voraussichtlichen Baukosten. Das Skizentrum müsse schon bei der Ankunft des Skifahrers den Eindruck erwecken,dass hier etwas Neues entstanden sei, meinte Dr. Otto Randl (Pfrontner Liste). Daher sollte der gesamte sichtbare Eingangsbereich inklusive Parkplatz umgestaltet werden, so Randl. Das sei jetzt die vordringlichste Aufgabe. Der Parkplatz müsse in seiner Größe an das neu entstehende Skizentrum angepasst werden, lautete die Meinung der Räte. 

Wer A sagt, müsse auch B sagen, warf Pfrontens dritter Bürgermeister, Alfons Haf (Pfrontner Liste), ein. „Das ganze Projekt darf uns jetzt nicht aus dem Ruder laufen, was die geplanten Kosten bzw. eventuell entstehenden Mehrkosten angeht“, so Haf. Aber jetzt „kalte Füße“ zu kriegen und umgehend Sparmaßnahmen einzuleiten, wäre gegenüber der Bevölkerung der ganz falsche Weg. Sie könnte sonst den Eindruck bekommen, dass nach dem Neubau der Beschneiungsanlage für das Wichtige kein Geld mehr da sei. Und das Wichtigste überhaupt sei nun mal das Erscheinungsbild der neuen Anlage, sagte Rita Kiechle (Pfrontner Liste). 

Beim Umbau der vorhandenen Liftanlagen stünde am dringlichsten der Neubau eines Tellerliftes an, der den alten Minilift ersetzen soll. Das sei bei den Liftanlagen das Wichtigste, waren sich die Räte einig. Dieser kostet rund 900.000 Euro, informierte Weiler. Ein großer Schritt, der auch von außen zu erkennen wäre. Mit den Maßnahmen im vergangenen Jahr habe Pfronten ein Fundament geschaffen, auf das jetzt problemlos aufgebaut werden könne, so Weiler. 

Ab jetzt müsse auch die Skischule Pfronten mit herangezogen werden, forderte Sebastian Nöß (Pfrontner Liste). „Die müssen uns jetzt sagen, was sie für einen funktionierenden Skischulbetrieb brauchen”.

rf

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