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Bessere Anbindung für Pfrontener Ortsteil

Neue Straßen für Pfronten-Rehbichl

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Auch, um gegen Hochwasser der „Faulen Ach“ besser gewappnet zu sein, will die Gemeinde nun drei neue Straßen nach Rehbichl bauen lassen.

Pfronten – Was lange währt, wird endlich gut...“ lautet eine alte Weisheit, die ihre ungebrochene Aktualität jetzt beim Verkehrsanschluss des Ortsteils Rehbichls an das übrige Staßennetz Pfrontens einmal mehr unter Beweis stellt.

Denn bereits im Jahre 2003 stand die Infrastruktur des Ortsteils Rehbichl auf der Tagesordnung einer Gemeindratssitzung. Doch erst jetzt kommt wieder Bewegung in die Sache. So beschloss der Gemeinderat in der vergangenen Woche einstimmig den Bau von drei neuen Verbindungsstraßen zwischen Rehbichl und Schweinegg, Rehbichl und Kreuzegg sowie Rehbichl und Kappel. 

Zuvor hatten die beiden Bauplaner Peter Hermanutz und Christian Kreye die Baumaßnahmen erläutert. Die Kosten für die Bauvorhaben werden nach derzeitigem Stand der Dinge auf rund drei Millionen Euro geschätzt – fast doppelt so viel wie 2013, als sich die Kommune zuletzt einen Kostenvoranschlag eingeholt hatte. Allerdings werde der Bau der neuen Straßen großzügig vom Freistaat Bayern gefördert. Eine Finanzierungslücke von 100.000 Euro muss die 13-Dörfer-Gemeinde übernehmen. 

Das Vorhaben müsse aber ein richtiger Ausbau werden, so Christian Kreye. „Halbe Sachen“ fördere der Freistaat nicht. Diese Förderung sei aber bei der jetzt veranschlagten Bausumme von über drei Millionen Euro enorm wichtig für die Gemeinde, betonte Bürgermeisterin Michaela Waldmann ergänzend. 

Das Ganze habe sich eben enorm verzögert, sagte Dr. Otto Randel (Pfrontener Liste), am Donnerstagabend in der Sitzung des Gemeinderats „Wir müssen jetzt so schnell wie möglich weitermachen“, forderte er. Die deutliche Verteuerung im Vergleich zu 2013 dürfe aber in keinster Weise auf dem Rücken der Anwohner ausgetragen werden, so die einhellige Meinung der anwesenden Ratsmitglieder. Die nun entstandene Finanzierungslücke von 100.000 Euro müsse die Gemeinde übernehmen. Das sei bei der momentanen Wirtschaftslage Pfrontens machbar, so Randel. 

„Jetzt muss es zügig vorangehen“, forderte auch Heinz Heer (Freie Wähler). Eine nochmalige Verzögerung sei nicht hinnehmbar, da es dann noch teurer werde. „Das Ganze ist ja keine Schönheitsmaßnahme“, so Dr. Alois Kling von der CSU abschließend. „Das ist mehr als dringend notwendig.“ Er erinnerter an das vergangene Jahr 2017 mit den enormen Regenfällen im Juni. Damals war die Brücke über die „Faule Ach“ in Kappel über längere Zeit gar nicht befahrbar.

rf

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