Ausschuss beschließt Wallfahrtskirche mit Strom zu versorgen

In St. Colomann gehen die Lichter an

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Die Beleuchtung der Wallfahrtskirche St. Colomann bringt viele Vorteile mit sich.

Schwangau – Besuchern Schwangaus dürfte es aufgefallen sein: Nachts ist die Wallfahrtskirche St. Colomann nicht zu sehen, weil sie nicht beleuchtet wird. Doch das wird sich ändern: Jetzt soll eine Stromversorgung gelegt werden.

Es sei ein historischer Beschluss, den der Ausschuss für Tourismus und Kultur getroffen habe, berichtete Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke. Man werde einen Stromanschluss zu der außerhalb des Ortes gelegenen Kirche legen, teilte Rinke mit. „Es wurde seit vielen Jahren diskutiert, auch mit der Kirche“, so Rinke. 

Schließlich sei man zu einem Entschluss gelangt, die Wallfahrtskirche mit Energie zu versorgen. Das sei laut Rinke von großem Nutzen. So könne man den kleinen Brunnen nun richtig betreiben, anstatt die Pumpe nur mit Hilfe der Sonne laufen zu lassen. Auch während des Colomansfestes sei die Stromversorgung nun gewährleistet, ebenso können nun die Öffnungszeiten der Kirche verlängert werden. Denn bislang gab es keine Alarmanlage in der Kirche. 

Während der Öffnungszeiten stellten Freiwillige sicher, dass keine Gegenstände gestohlen wurden. Auch die Beleuchtung des Gotteshauses ist möglich. Es solle eine dezente Beleuchtung dieses einmaligen Juwels in Bayern geben, so Rinke. Für das Stromkabel und die Verlegung dahin sind 15.000 Euro geplant. Seitens der Kirche freue man sich auch über dieses Geschenk.

Oliver Sommer

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