Markt Nesselwang will Bahnhofsgelände kaufen

Lichtblick am Horizont

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Über den alte Nesselwanger Bahnhof wird bereits seit Jahren diskutiert. Nun scheint eine Lösung in greifbare Nähe gerückt zu sein.

Nesselwang – Einen kleinen Teilerfolg bei einem seit mehreren Jahren vorliegenden Dauerthema konnte Bürgermeister Franz Erhart vergangene Woche im Gemeinderat vermelden.

So kann der Markt Nesselwang nach Zustimmung durch die DB die beiden Nebengebäude des alten Bahnhofs, den maroden ehemaligen Bahnhofskiosk sowie den mittlerweile ungenutzten Stadel östlich des Bahnhofsgebäudes, abreißen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, dass die Gemeinde das Gelände im kommenden Jahr kaufen kann. 

Wie Erhart den Gemeinderäten mitteilte, fand zusammen mit Hauptamtsleiter Helmut Straubinger ein Gespräch mit Vertretern der DB-Immobilien und der DB-Netzagentur vor Ort am Nesselwanger Bahnhof statt.

Das Zustand des Bahnhofs und des Geländes steht schon seit vielen Jahren immer wieder auf der Tagesordnung und ist auch vielen Marktgemeinderäten ein besonderes Anliegen. „Der Bahnhof sollte das Aushängeschild eines Ortes sein. Aber er ist nicht das von Nesselwang“, wurde vor etlichen Sitzungen schon festgestellt. 

Ein großes Manko des Bahnhofs ist aber die Nähe zu den Gleisen der Bahnstrecke Kempten-Reutte. Das ehemalige Bahnhofsgebäude, dessen Technik schon zurückgebaut wurde, steht nahe an den Gleisen, was auch ein Grund für die Verkaufsschwierigkeiten ist. „Es besteht Hoffnung, das wir das Areal 2018 erwerben können“, so Erhart nach dem Gespräch mit den beiden Bahn-Vertretern. „Wir leben in der Hoffnung. Aber nicht um jeden Preis“, betonte der Rathauschef.

DB gestattet Abriss

Ein konkretes Ergebnis zumindest brachte das Gespräch zwischen den beiden Parteien. So kann der Markt Nesselwang nach Zustimmung durch die DB die beiden Nebengebäude des Bahnhofs, den maroden ehemaligen Bahnhofskiosk sowie den mittlerweile ungenutzten Stadel östlich des Bahnhofsgebäudes, abreißen. Auch der Zustand des verwilderten Gartens, der hinter dem Bahnhofskiosk liegt, sowie des Bahnhofsvorplatzes wurde mit den Vertretern diskutiert, führten aber zu keinem befriedigenden Ergebnis. 

Ruf nach Konzept

Gemeinderat Jürgen Heckmeier (SPD) regte an, in einer nicht-öffentlichen Sitzung zunächst über ein Nutzungskonzept für das Areal und das Bahnhofsgebäude zu beraten. Auch bereitete ihm sowie weiteren Räten die Preisfrage Kopfzerbrechen. „Wir sind schon lange dran, aber der Preis ist entscheidend“, erklärte Ratsmitglied Heckmeier.

hoe

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