Gestärkt in die Zukunft gehen

Das Roßhauptener Sparkassenteam Anna Hausmann (erste Reihe v.l.), Brigite Scharf, Theresia Greisel und Armin Opitz (zweiter v.r.) freuten sich zusammen mit Verwaltungsratvorsitzenden Dr. Ulrich Netzer (v.l.), Landrat Johann Fleschhut, Vorstandsmitglied Manfred Kreisle, Roßhauptens Bürgermeister Thomas Pihusch, Vorstandsvorsitzenden Manfred Hegedüs, Vorstandsmitglied Heribert Schwarz, den Pfarrern Thomas Seitz und Hans-Ulrich Schneider sowie Füssens Bürgermeister Paul Iacob über die sanierte Geschäftsstelle. kk

„Es kommt nicht darauf an die Zukunft vorauszusagen, sondern für die Zukunft vorbereitet zu sein“, mit diesem Zitat aus dem „alten Griechenland“ eröffnete Heribert Schwarz, Vorstandsmitglied der Sparkasse Allgäu, am Mittwoch die offizielle Einweihung der umgebauten Sparkassen-Filiale in Roßhaupten. Zu dieser hatte sich aber nicht nur die Vorstandschaft der Sparkasse Allgäu versammelt, sondern auch die Politik-Prominenz der näheren Umgebung, darunter Landrat Johann Fleschhut, Kemptens Oberbürgermeister und seit 1. Mai neuer Verwaltungsratvorsitzender Dr. Ulrich Netzer, Füssens Bürgermeister Paul Iacob und Roßhauptens Rathauschef Thomas Pihusch.

Man sehe es der kleinen Geschäftsstelle nicht an, aber die komplette Sanierung habe 250.000 Euro gekostet, so Vorstandsvorsitzender Manfred Hegedüs. Nach einer dreimonatigen Umbauzeit, in der Geschäftsstellenleiter Armin Opitz und sein Team ihre Kunden in einem „manchmal etwas kalten“ Container auf dem Parkplatz beraten haben, zogen sie kürzlich in die neue Geschäftsstelle um, berichtete Schwarz. Diese erfülle mit einer neuen Raumüberwachung, Ein- und Auszahlautomaten, einem Kontoauszugsdrucker, einem Selbstbedingungsterminal, einem neuen Servicebereich und dem angrenzenden Beratungszimmer alle Anforderungen an heutige Bankgeschäfte. Auch mit dem Einbau neuer Fenster habe man der „energetischen Komponente Rechnung getragen“, so Schwarz. „Mit dieser Investition verbinden wir die Erwartungshaltung an den Standort Roßhaupten, geschäftlich weiter zu wachsen und ein attraktiver Partner für den Mittelstand und die Privatkunden zu sein,“ erklärte das Vorstandsmitglied weiter. Seit 1995 gibt es die Filiale in Roßhaupten, die sich zunächst in einem 13 Quadratmeter großem Nebenzimmer des Modehaus Kremer befand und halbtags geöffnet hatte. 15 Jahre später errichtete die Bank dann an der Hauptstraße ein eigenes Gebäude, in dem bis zur kürzlichen Sanierung seit 1990 nichts mehr verändert wurde. Über dieses „Signal für den Ort“, dass etwas vorwärts gehe, freute sich Pihusch. Es sei nämlich nicht selbstverständlich, dass in Dörfern Banken seien, erklärte der Rathauschef und überreichte Opitz als Gastgeschenk einen Teller mit dem Roßhauptener Drachen. Der solle, so Pihusch, die Geschäftsstelle nicht nur beschützen, sondern bei Bedarf auch Feuer spucken. Für den göttlichen Schutz sorgten anschließend der katholische Pfarrer Hans-Ulrich Schneider aus Roßhaupten und der evangelische Pfarrer aus Lechbruck, Thomas Seitz, mit Gebeten und der Segnung der Geschäftsräume. Am heutigen Samstag können alle Interessierte beim Tag der offenen Tür von 11 bis 16 Uhr die neuen Räumlichkeiten besichtigen. Der Erlös dieser Veranstaltung kommt der Freiwilligen Feuerwehr Roßhaupten zu Gute.

Meistgelesen

Eiskalt durch den Dreck
Eiskalt durch den Dreck
"Rums voll bis unters Dach"
"Rums voll bis unters Dach"
In die Leitplanke
In die Leitplanke
Rückzug mit Ansage
Rückzug mit Ansage

Kommentare