Gibt es Planungsfehler?

Die Treppen in den ersten Stock der Tourist-Info in Hopfen waren eine Barriere, die Rollstuhlfahrer bisher kaum überwanden. Barrierefreiheit war daher eines der Hauptkriterien, die der Neu- bau des Info-Pavillons neben-an erfüllen sollte. Doch scheinbar weist das frisch eröffnete Gebäude in Bezug darauf zahlreiche Mängel auf.

Den Anstoß gab Stadtrat Michael Wollnitza, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler. Er bemängelte in einer E-Mail an Bürgermeister Paul Iacob (SPD) vor allem das Fehlen einer sich automatisch öffnenden Tür. Aber noch weiteren Personen war am Eröffnungstag, Freitag vor einer Woche, offenbar aufgefallen, dass es mit der Barrierefreiheit des Gebäudes nicht weit her ist. So fand vergangene Woche ein Ortstermin statt, an dem neben Stadtbaumeister Theo Fröchtenicht auch Stadtrat Dr. Hans-Martin Beyer (CSU), Vorsitzender des Behindertenbeirats, und die Behindertenbeauftragte des Landkreises, Waltraud Joa, teilnahmen. "Tür stramm eingestellt" „Da sind schon Mängel“, bestätigte Joa am vergangenen Freitag gegenüber dem KREISBOTE. In anderen Worten: Die Tourist-Info „ist nicht barrierefrei.“ Die Tür sei etwa „sehr stramm eingestellt“, das Pflaster vor dem Gebäude für Rollstühle und Gehhilfen denkbar ungeeignet. Wichtiger als eine automatische Tür sei Joa jedoch ein Schlüssel für Menschen mit Behinderung, so dass die die öffentliche Toilette auch außerhalb der Öffnungszeiten des Büros nutzen können. Eine offizielle Stellungnahme kündigte Joa für den Lauf der Woche an. Einen ausführlichen Bericht zu diesem Thema lesen Sie in der kommenden Ausgabe des KREISBOTE.

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