Zu sehen in der Alpspitzhalle

In Nesselwang werden Gebete und Psalme gezeigt

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Vielfältige sind die Gebete und Texte, die an der Alpsitzhalle zu sehen sind.

Nesselwang/Pfronten – Seit einem Monat können die Gläubigen aus Pfronten und Nesselwang ihre liebsten Gebete, Lieder oder Bibelstellen aufschreiben und gestalten. Aus den Kunstwerken ist jetzt eine Ausstellung am Glasgang der Alpspitzhalle entstanden.

Da die Resonanz auf die Aktion groß ist und die Gottesdienste wegen der Renovierung der Pfarrkirche St. Andreas derzeit in der Alpspitzhalle stattfinden, bleiben die Gebete über Pfingsten hinaus hängen. 

So verschieden wie die Menschen in der Pfarreiengemeinschaft sind, so unterschiedlich sind auch ihre Gebete, Texte und Lieder. Von Psalmen aus dem Alten Testament über Kindergebete, Morgengebete, Segensgebete, bekannte Kirchenlieder bis zu weniger geläufige Gesänge ist alles in der Ausstellung vertreten. 

Darunter finden sich viele besinnliche Texte, aber auch zum Schmunzeln ist etwas dabei. Ganz persönlich verfasste Anliegen sind gleichfalls ausgestellt. Schließlich war das der ursprüngliche Grundgedanken der Ausstellung: In dieser Krisenzeit den Glauben zu teilen und so einander Hoffnung, Kraft, Trost und Zuversicht zu spenden.

Im Zentrum der Texte, Lieder und Bilder hängt das große Patchwork-„Hungertuch“, das immer wieder mal zur Fastenzeit in der Pfarrkirche ausgestellt wird. Auf diesem großen Fastentuch hat vor einigen Jahren eine Gruppe Nesselwanger Frauen ihre Lieblingsgebete, Lieblingssätze aus der Bibel oder Lebensweisheiten gestickt. 

So passt es zur aktuellen Aktion. Nachdem die Pfarreiengemeinschaft die Dauer der Ausstellung über Pfingsten hinaus verlängert hat, können Gläubige weiterhin ihr Lieblingsgebet, Lieblingslied, oder liebsten Bibeltext zu Papier bringen und der Öffentlichkeit zeigen. 

Abgeben können die Teilnehmer ihre Lieblingsgebete im Pfarrheim Nesselwang und in der Kirche St. Nikolaus in Pfronten. Die kleinen Kunstwerke können auch in die Briefkästen der Pfarrbüros gesteckt oder direkt zu den Gottesdiensten mitgebracht werden.

Die Messen finden nach wie vor in der Veranstaltungshalle zu den gewohnten Zeiten statt: Am Samstag beginnt die Vorabendmesse um 19 Uhr; der Sonntagsgottesdienst startet um 9.45 Uhr; und am Dienstag um 9 Uhr wird auch eine Heilige Messe gefeiert. Die Gläubigen werden gebeten, ihr eigenes Gotteslob mit zubringen und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. 

In Pfronten finden alle Gottesdienste weiterhin in St. Nikolaus statt. Aktuelle Infos gibt es unter www.pg-pfronten-nesselwang.de sowie in den Schaukästen.

kb

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