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Grenzpolizei Pfronten findet bei Füssen 23 Kilo Kokain in einem Auto

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Von: Matthias Matz

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Kokainpakete
23 Kilogramm Kokain im Wert von mehr als einer Million Euro entdeckten Fahnder der Grenzpolizei Pfronten Ende April im Auto eines Belgiers. © Archiv/Polizei Schwaben Süd/West

Füssen – Mit 23 Kilo Kokain im Kofferraum hat die Grenzpolizeistation Pfronten einen 42-jährigen auf der Autobahn A7 auf Höhe Füssen erwischt. Der Mann kam in U-Haft.

Die Drogen im Wert von mehr als einer Million Euro befanden sich nach Angaben des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) in einem nachträglich in den Wagen eingebauten professionellen Schmuggelversteck. Der mutmaßliche Drogenschmuggler sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Entdeckt haben die Pfrontener Grenzbeamte die Drogen, als sie im Rahmen ihrer Streifentätigkeit auf der Autobahn A7 bereits am 29. April in den Mittagsstunden auf Höhe Füssen ein Auto mit belgischer Zulassung überprüften. Der Fahrer, ein 42-jähriger belgischer Staatsangehöriger, soll zunächst angegeben haben, er sei auf dem Weg in den Familienurlaub nach Italien.

Im Zuge der Kontrolle stellten die Fahnder aber Unstimmigkeiten im Fahrzeuginneren fest. Bei genauerer Untersuchung des Wagens konnte ein professionelles Schmuggelversteck im Bereich des Kofferraumes ausfindig gemacht werden.

In diesem entdeckten die Beamten insgesamt 21 Pakete Kokain mit einem Gesamtgewicht von 23 Kilogramm. Der Belgier wurde vorläufig festgenommen. Der zuständige Ermittlungsrichter am Amtsgericht Kempten erließ am Folgetag den von der Staatsanwaltschaft Kempten beantragten Untersuchungshaftbefehl.

Die Drogen im Gesamtwert von über einer Million Euro sowie das Auto stellten die Behörden sicher. Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Südbayern (GER Südbayern) des Bayerischen Landeskriminalamts und des Zollfahndungsamts München hat die weiteren Ermittlungen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Kempten übernommen.

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