Grenztunnel wird gesperrt – Baumaßnahmen dauern voraussichtlich bis Anfang Dezember

Mit erheblichen Behinderungen müssen Autofahrer in Richtung Deutschland rechnen. Ab kommenden Montag bis voraussichtlich Anfang Dezember wird der A7-Grenztunnel für Baumaßnahmen gesperrt. Der Verkehr wird über Pfronten und Füssen - Ziegelwies umgeleitet, an der Lechbrücke bei Füssen regelt eine Behelfsampel den Verkehr.

Vor dem Hintergrund tragischer Unfälle, wie vor einigen Jahren im Mont-Blanc- Tunnel als viele Menschen im Tunnel ihr Leben verloren, wurden die sicherheitstechnischen Anforderungen an Straßentunnel den aktuellen Erkenntnissen angepasst, heißt es in der Pressemitteilung der Autobahndirketion Südbayern, die unter anderem für den Grenztunnel Füssen verantwortlich ist. Deshalb sei auch dieser sicherheitstechnisch nachzurüsten. Begonnen hatte man damit bereits im April mit dem Bau des Fluchtstollens vorn Tiroler Seite. Nun muss dieser mit dem Straßentunnel verbunden werden um die entsprechenden Fluchttore zu schaffen. Hierzu, ebenso wie für den Einbau einer modernen Videoüberwachungsanlage und der Aufbringung einer neuen Beschichtung und Fluchtbeschilderung sowie neuer Ventilatoren sei die Sperrung unumgänglich. So soll der in Richtung Kempten / A7 gehende Verkehr über Pfronten geleitet werden, Lastkraftwagen über die Ziegelwies B16 und B17 Richtung Augsburg. Dazu wird der Verkehr an der Einmündung Lechbrücke mit einer Behelfsampel geregelt werden, um einen Rückstau in Richtung Ziegelwies zu minimieren. Dennoch muss hier mit Behinderungen gerechnet werden. Die Kosten für die Arbeiten belaufen sich auf rund sieben Millionen Euro.

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