Füssens Ausstellung "Schatz- und Wunderkammern am Lech" ist eröffnet

St. Mangs Schätze entdecken

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In der Themenabteilung „Schatztruhe” wird passend dazu eine Schatztruhe ausgestellt, die Arbeiter bei Renovierungsarbeiten im Kloster fanden.

Füssen – Ab dem morgigen Sonntag, 17. Mai, können Besucher des Museums die Ausstellung des neuen Projektes „Schatz- und Wunderkammern am Lech” im Kloster St. Mang besichtigen.

Bei dem Interreg-Projekt ist die Stadt Füssen Partner des Projektträgers Elbigenalp im Tiroler Lechtal. Am Dienstag stellten die Bürgermeister beider Gemeinden ihre Ausstellungen vor. In dem Projekt geht es darum die gemeinsame Kultur entlang des Lechs, von Elbigenalp bis Füssen, darzustellen. 

Der Weg sei wie eine Perlenkette, „dessen wertvollen Schluss wir jetzt geschlossen haben”, so Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD). Während in der „Wunderkammer” in Elbigenalp das Alltagsleben der einfachen Bürger im Mittelpunkt steht, stellt die „Schatzkammer” in Füssen die Herrscher der Region, das Kloster St. Mang, vor. Passend dazu haben Arbeiter beim Verlegen von Kabeln eine Schatztruhe aus dem Jahr 1671 unter dem Holzfußboden der ehemaligen Winterabtei gefunden. Gespannt öffneten sie die Truhe – und wurden enttäuscht. 

Sie war bis auf eine Münze leer. Daneben erfahren die Besucher mehr über das Kloster im Mittelalter, über den Gründer Magnus, das Leben in einem Kloster, dessen Schätze und seinen Herrschaftsbereich. Denn St. Mang war das „Mutterkloster aller Pfarren im Lechtal”, erklärte Pfarrer Dr. Otto Walch. Insgesamt 150 Exponate sind auf den 220 Quadratmetern der Schatzkammer in Füssen zu sehen, so Kulturamtsleiter Thomas Riedmiller. Mehr zum Thema lesen Sie in der Mittwochs-Ausgabe des Kreisboten.

Katharina Knoll

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