An der Nadel

Große Aktion: Füssener Soldaten spenden Blut

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An der Nadel für einen guten Zweck: Hauptfeldwebel Christian Kaufmann.

Füssen – Die Blutspende, die er jetzt im Rahmen einer gut fünfstündigen Aktion in der Allgäu-Kaserne geleistet hat, war für Christian Kaufmann nichts Neues. Der 31-jährige Hauptfeldwebel des Gebirgsaufklärungsbataillons 230 erklärte, dass er sich schon öfter Blut habe „abzapfen“ lassen.

Und so schloss er sich der Idee seines Bataillons-Kommandeurs, Oberstleutnant Michael Bertram, an.

Insgesamt nahmen 207 Soldaten und Zivilangestellten des Bundeswehrstandorts Füssen an der Spenden-Kampagne zugunsten des Blutspendedienstes des BRK teil. Bataillons-Kommandeur Oberstleutnant Bertram freute sich unterdessen, dass es Kaufmann nicht nur Kameraden aus seinem Bataillon „freiwillig“ gleichgetan hatten, sondern auch Mitglieder des Gebirgsversorgungsbataillons 8 sowie Mitarbeiter des Bundeswehrdienstleistungszentrums und des Sanitätsversorgungszentrums.

Bevor sie sich Blut abnehmen ließen, mussten sich alle Spender die Hände desinfizieren. Anschließend wurden Blutdruck, Blutwerte und die Körpertemperatur durchgecheckt. Bei wem keine Bedenken bestanden, durfte sich auf die weiträumig in der Sporthalle aufgestellten Liegen begeben, wo er „an die Nadel“ kam und ihm ein knapper halber Liter Blut abgenommen wurde. Dies halte er „gerade in Coronazeiten für sehr wichtig“, unterstrich Bertram die Bedeutung dieser „Standortaufgabe“, die er künftig alle halbe Jahre ausführen lassen will.

Das dürfte Claus-Peter Lang besonders freuen. Der Gebietsreferent des BRK-Blutspendedienstes betonte, dass in Bayern „täglich 2000 Blutkonserven“ gebraucht würden. Gut ein Zehntel davon hat jetzt der Bundeswehrstandort Füssen geliefert.

lex

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