Großeinsatz für Feuerwehr

Das Feuer ist gelöscht, aber der Einsatz geht noch weiter: Die Feuerwehrleute kümmern sich um übrige Glutnester. Foto: Schuster

Mit 50 Mann und neun Fahrzeugen sind am Donnerstagmittag die Feuerwehren Hopfen und Füssen ausgerückt, um einen Brand in einem Wohnhaus in der Füssener Rupprechtstraße zu bekämpfen. Zwar brachten die Floriansjünger das Feuer rasch unter Kontrolle, dennoch entstand ein Sachschaden von rund 100.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Um 11.42 Uhr war laut Polizei der Notruf eingegangen, kurz später waren die Retter vor Ort. Alle Bewohner der Doppelhaushälfte in der Rupprechtstraße, die den Bahnhof mit dem Kino verbindet, konnten das Haus rechtzeitig verlassen. Ein Mann mit Handicap, der in der anderen Hälfe des Doppelhauses lebt, wurde vorsorglich in einem Seniorenheim untergebracht, wie Füssens Feuerwehrkommandant Heinz Weller erklärte. Der Brand brach in einem Zimmer im ersten Stock aus und griff dann über das Treppenhaus auf den Dachstuhl über, gab er an. Den Schaden schätzte er auf rund 100.000 Euro. Rund eine Stunde nach dem Notruf ließ er an die Leitstelle übermitteln „Feuer aus“. Getan war die Arbeit der Brandbekämpfer aber freilich noch nicht. „Wir suchen mit der Wärmebildkamera noch nach Glutnestern“, erklärte Weller. Brandfahnder der Kripo Kempten haben die Ermittlungen zur die Brandursache übernommen. Bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe lagen noch keine Angaben zur Ursache des Brandes vor, wie Thorsten Ritter vom Polizeipräsidium Schwaben Süd/West auf Nachfrage erklärte. Erst Ende Dezember hatte nur wenige Meter weiter, ebenfalls in der Rupprechtstraße, der Lagerschuppen eines Gasthauses in Flammen gestanden.

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