Neues EWR-Kundencenter wird geweiht

Neuer Glanz für die Lechhalde

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Das Service-Team des EWR Kundencenter Ostallgäu an der Lechhalde um Leiterin Karin Martin (2.v.l.) sowie EWR-Geschäftsführer Dr. Christoph Hilz (2.v.r.) und Christian Förg, Leiter Energievertrieb (rechts).

Füssen – Das Exil in der Kemptener Straße ist vorbei: Das EWR-Kundencenter ist als „Bereicherung für unsere Altstadt“ an die Lechhalde zurückgekehrt, freute sich am Dienstag Zweiter Bürgermeister Niko Schulte (CSU).

Und mit ihm neue Wohnungen. Geweiht wurde die neue Neptun-Passage von Stadtpfarrer Frank Deuring und seinem evangelischen Kollegen Joachim Spengler im Anschluss an die Begrüßung durch EWR-Geschäftsführer Dr. Christoph Hilz. 

Hilz beleuchtete vor zahlreichen Gästen – darunter auch die Bürgermeister der Umalndgemeinden – ausführlich die über hundertjährige Partnerschaft mit der Stadt Füssen.

So erinnerte er zum Beispiel an den Kauf der früheren Gaststätte „Zum Löwen“. 1962/63 wurde der Umbau an der Lechhalde – so der Geschäftsführer – abgeschlossen. Später kam hier das Ladengeschäft unter. Über den Kauf von Glühbirnen als Bub aus Altstadt wusste indes Schulte zu berichten. So erkannte er früh: „Auf das E-Werk ist Verlass!“ 

Doch Ende der 1990er Jahre stand das Gebäude im Herzen von Füssen schließlich weitgehend ungenutzt. Der Stromversorger hatte seine Werkstätten mittlerweile nach Füssen-West in sein Betriebsgebäude verlagert. Das Kundencenter war allerdings geblieben – in einer Liegenschaft, die keinen schönen Anblick an dieser Stelle mehr bot. 

Die von den EWR dann vorgeschlagene Lösung für das Problem stieß im Füssener Stadtrat auf breite Zustimmung – Modernisierung und Umbau in 19 – auch barrierefreie – Mietwohnungen. Fünf Millionen habe das Vorhaben des Energieversorgers gekostet. Der Bau dauerte 15 Monate. Der Dank der EWR-Verantwortlichen galt in diesem Zusammenhang auch dem Architekturbüro Armin Walch.

Ebenso gelobt wurden am Dienstag die 31 beteiligten Firmen und Handwerker aus der Region. EWR-Geschäftsführer Hilz machte in Gegenwart der zahlreichen Gäste auf die Wappen aller EWR-Partnergemeinden aufmerksam, die in dem umgestalteten ehemaligen Ladengeschäft des Stromversorgers dekorativ präsentiert werden. 

Wie Hilz erklärte, signalisiere der neue Name EWR-Kundencenter Ostallgäu, dass der Stromversorger für die Region als Partner da sei, der neue Projekte plane, zum Beispiel im innovativen Bereich E-Mobilität. „Wir gestalten die Energiezukunft“, betonte Hilz. 

In die Weihe der Neptun-Passage einbezogen waren die bereits erwähnten 19 Mietwohnungen in der Spitalgasse, die im Rahmen des Bauprojekts geplant und fertig gestellt wurden – und bereits komplett durch das Füssener Maklerbüro Weisenbach vermittelt werden konnten.

Blick aufs Kloster

In Gruppen ging es zu einer Führung durchs Stiegenhaus zu den Wohnungen. Ansprechpartner war Marco Pallhuber vom EWR-Gebäudemanagement, der auf den Fensterblick zum benachbarten Kloster hinwies. 

Über die Rückkehr in die Füssener Altstadt freute sich im von Karin Martin geleiteten Service-Team besonders die Kollegin mit der größten Erfahrung: Rita Hummel. Wie sie im Gespräch mit dem Kreisbote erzählte, lernte sie Industriekauffrau im alten Gebäude. Hummel wird die Fortsetzung ihrer Tätigkeit dort genießen können, wo durch das EWR-Gebäude „das Stadtbild gewonnen hat“, wie Vorstandsmitglied Michael Hold sagte und dafür von allen Gästen der Eröffnung Beifall bekam.

cf

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