Zum Neujahrsempfang der Blaulichtorganisation kommt viel Prominenz

"Allgäuer Helden des Alltags"

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Die Füssener Blaulicht-Organisation mit Ehrengast Dr. Fritz-Helge Voß (rechts), vertreten hier durch Erika Wilczek (v.l.), Klaus Beylschmidt, Edmund Martin, Martin Steiner, Thomas Roth, Stefan Stechele und Rudi Achatz.

Füssen – Edmund Martin, Chef der Füssener Polizeistation, moderierte am vergangenen Samstagabend mit viel Humor im Sparkassensaal eine ebenso beliebte wie traditionelle Veranstaltung: den Neujahrsempfang der Blaulichtorganisation.

In ihren Grußworten würdigten Politiker wie der Ostallgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) oder der Füssener Landtagsabgeordnete Dr. Paul Wengert (SPD) die „Allgäuer Helden des Alltags“ (Stracke) oder die „funktionierende Rettungskette“ (Wengert). 

Füssens Polizeichef Martin präsentierte sich vor rund 200 Besuchern im Saal am Rednerpult gut aufgelegt. Sein besonderer Gruß galt Erika Wilczek. Die Wertschätzung für deren „stets vorbildliches Engagement“ wollte er in der Titulierung „Blaulicht-Oma“ zum Ausdruck bringen, so Martin. 

Erika Wilczek, bekannt aus dem BRK-Team, hatte sich einmal mehr mit einem fleißigen Team um die Organisation dieser traditionellen, geselligen Veranstaltung verdient gemacht, zu der in Füssen alle zwei Jahre eingeladen wird. Im Sparkassengebäude versammelten sich – auch uniformierte – Männer und Frauen, die bei der Bergwacht, beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK), bei der Freiwilligen Feuerwehr, bei der Polizei, beim Technischen Hilfswerk (THW) oder der Wasserwacht aktiv sind. 

Die Begrüßung übernahm Sparkassen-Vorstand Manfred Kreisle. Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD) betonte lobend: „Ich habe großen Respekt vor diesem beispielhaften Gemeinsinn.“ Statt eine Beschwerde zu führen, sei man bereit, „selbst anzupacken und mehr zu tun als man muss“, so der Füssener Rathauschef. 

Starker Zusammenhalt 

Dass „die Rettungskette in der Grenzregion funktioniert“ wurde in weiteren Grußworten unterstrichen. Der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber erklärte beispielsweise, dass die „einheitliche Notrufnummer Sinn macht“. Ferbers Festvortrag war in erster Linie aber doch ein klares Plädoyer dafür, „vor Ort um Entscheidungen zu ringen“. Er wandte sich unmissverständlich gegen Gleichmacherei. Direkt nach „Europa“ kam der „Bund“ ans Rednerpult. Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke lobte die „einsatzfreudigen Mitglieder“ der Blaulichtorganisation. 

Zu dieser Gruppe der Ehrenamtlichen gehören Rudi Achatz von der Wasserwacht, Stefan Stechele vom THW und Martin Steiner aus der Bergwacht-Mannschaft. Die Ostallgäuer CSU-Landtagsabgeordnete Angelika Schorer war hingegen erfreut darüber, dass sich „Jugendliche fürs Ehrenamt begeistern lassen“. Ihr Füssener SPD-Kollege Dr. Paul Wengert lobte den starken Zusammenhalt, der sich beim Empfang zeige. „Daher gehen positive Signale nach draußen“, sagte er. 

Die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) fasste ihre Wertschätzung der Blaulicht-Organisation so zusammen: „Wir alle fühlen uns sicher im Ostallgäu.“ Einer der Ehrengäste, Dr. Fritz-Helge Voß, THW-Landesbeauftragter aus Landshut, versteht die „Sicherheit als Kernaufgabe“. Er forderte daher, in den Bevölkerungsschutz „Gedanken und Geld zu investieren“. Der offizielle Teil der Veranstaltung schloss mit dem Segen der Pfarrer Frank Deuring und Joachim Spengler.

Chris Friedrich

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