Jugend ins Ehrenamt bringen

Kreisjugendring Ostallgäu blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück

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Sie haben in den kommenden beiden Jahren die Verantwortung beim KJR Ostallgäu: Peter Herfert (v. l.), Markus Beging, Benedikt Geiger, Alexander Spitschan, Ursula Zwick, Erich Nieberle, Nora Menhofer und Stefan Hieber.

Füssen – Nicht Jugendliche, sondern hauptsächlich Erwachsene sorgten kürzlich dafür, dass das „Jufo“ in Füssen sehr gut besucht war. Der Grund dafür lag in der jüngsten Frühjahrvollversammlung des Kreisjugendrings (KJR) Ostallgäu, zu der sich mehr als 50 Besucher eingefunden hatten.

Neben den Vertretern zahlreicher Jugendorganisationen sowie Vereine und Verbände waren unter ihnen auch die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) sowie die SPD-Landtagsabgeordneten Ilona Deckwerth und Dr. Paul Wengert, die den neuesten KJR-Projekten „WhatsUp“ und „Jugend ins Ehrenamt“ „viel Erfolg“ wünschten. Die Projektstelle „WhatsUp“, die im vergangenen Jahr eingerichtet wurde, markierte eine von vielen Aktionen des „sehr ereignisreichen Jahres 2017“, erklärte Alexander Spitschan.

Dessen Aktivitäten ließ nicht nur der Erste Vorsitzende, sondern auch dessen Stellvertreterin Ursula Zwick an diesem langen Abend Revue passieren. Dabei erwähnte sie unter anderem neun Vorstandssitzungen sowie den Aktionstag „Jugend und Menschen mit Behinderung“. 

Viele Zahlen hatte anschließend KJR-Geschäftsführer Erich Nieberle parat. Im Fazit seiner Jahresrechnung 2017 hob er vor allem „gute 60.000 Euro“ an Rücklagen hervor und unterstrich: „Schulden haben wir keine.“ Rechnungsprüfer Peter Herfert bestätigte dann auch das „richtige Ergebnis“ der Jahresrechnung und lobte, dass der Haushaltsplan umgesetzt worden sei. 

Deswegen machte er dem Vorstand sowie der Geschäftsstelle „ein großes Kompliment“, bevor die Versammlung der Vorstandschaft einstimmig die Entlastung erteilte. 

Schlüsselkompetenzen der Jugend fördern

Vor den Neuwahlen des Vorstands, der Kassenprüfer und der Berufung der Einzelpersönlichkeiten stellte Projektmanagerin Anna Heiland die Fachstelle „Verein(t)aktiv“ vor, die im Sommer neu geschaffen werden soll. Darin werde das Projekt „Jugend ins Ehrenamt“ integriert, das das Ziel habe, „dass mehr Jugendliche in Vereine und Verbände kommen und sich mehr ehrenamtlich engagieren.“ 

Auf diese Weise wolle man den Erwerb von „Schlüsselkompetenzen in unserer demokratischen Welt fördern“, erklärte Heiland. Bei den Neuwahlen wurde neben dem Ersten Vorsitzenden Spitschan auch dessen Stellvertreterin Zwick in ihrem Amt bestätigt. Bei den Beisitzern ergaben sich dagegen einige Änderungen. Nachdem sich Iris Bünger, Heidi Klaunzler und Florian Sackl verabschiedet hatten, wählten die Versammlungsteilnehmer Nora Menhofer, Benedikt Geiger und Markus Beging neu ins Amt als Beisitzer. 

Ihnen stehen nach wie vor Simone Neumann, Christian Boos, Stefan Hieber sowie Martin Sappl zur Seite . Rechnungsprüfer bleiben weiterhin Renate Dantinger und Peter Herfert. Mit „Berufung der Einzelpersönlichkeiten“ würdigte die Versammlung Monika Schubert, Hans Albertshofer und Matthias Fack dann noch ganz besonders.

lex

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