Großrazzia im Raum Füssen

Zahlreiche Wett-Automaten beschlagnahmten die Ermittler in der Nacht zum Donnerstag. Foto: Polizei

Füssen – Im Rahmen einer Glücksspiel-Razzia hat die Polizei in der Nacht zum Donnerstag auch mehrere Objekte im Raum Füssen durchsucht. Das gab das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West jetzt bekannt. Der Verdacht der Beamten richtet sich auf angeblich illegale Sportwetten. 

Rund 100 Ermittler der Polizeiinspektionen Kempten, Sonthofen und Füssen sowie der Bayerischen Bereitschaftspolizei, der Steuerfahndung und der Staatsanwaltschaft durchsuchten insgesamt zwölf Ziele, zumeist Gaststätten, im Ober- und Ostallgäu sowie in Kempten. Deren Wirte stehen in dem Verdacht, illegale Sportwetten betrieben zu haben. Während im Polizeibericht  von vier Objekten im Ostallgäu die Rede ist, waren es laut Marita Karg, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Kempten, „fünf Objekte im Raum Füssen“. Nähere Angaben machte sie auf Nachfrage des KREISBOTEN nicht. 

Die Beamten beschlagnahmten dabei Computer und Sportwetten-Terminals im Wert von rund 100.000 Euro. An solchen Terminals kann man mit Bargeld oder per Überweisung Sportwetten abschließen. Um sie zu betreiben, braucht man allerdings eine Konzession, die das Innenministerium Hessen zentral vergibt. „Ohne eine solche Konzession wird wegen des Anfangsverdachts des Veranstaltens unerlaubten Glücksspiels nach dem Straf-

gesetzbuch ermittelt.“, heißt es im Polizeibericht. 

„Umfangreiches Beweismaterial“, in Form von Wettscheinen und Umsatznachweisen sicherten die Ermittler. Die Razzia geschah im Nachgang eines Verfahrens, dass die Staatsanwaltschaft Kempten bereits seit dem Frühjahr gegen zwölf Verdächtige führt. Auch sie werden des Veranstaltens von illegalem Glücksspiel verdächtigt. 

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