Provisorische Ampel bleibt vorerst stehen

Umbau des Füssener Luitpoldkreisels verzögert sich wohl um Jahre

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Die provisorische Ampel am Luitpoldkreisel wird womöglich noch mindestens zwei Jahre stehen bleiben. Denn der Umbau des Kreisels verschiebt sich weiterhin.

Füssen – Eigentlich als vorübergehendes Provisorium gedacht, wird die Fußgängerampel in der Luitpoldstraße voraussichtlich noch mindestens zwei Jahr stehen bleiben.

Der geplante Umbau des Luitpoldkreisels muss wegen der anstehenden Bauarbeiten am Hotel „Sonne“ auf das Jahr 2020 verschoben werden, wie Martin Köpf jetzt im Finanzausschuss berichtete. 

Es war Stadträtin Christine Fröhlich (FW), der die Verschiebung des Kreisel-Umbaus im Zuge der Haushaltsberatungen für dieses Jahr aufgefallen war. „Wieso wird das nicht gemacht?“, fragte sie beim Blick in das städtische Investitionsprogramm für die kommenden Jahre. 

Denn eigentlich hätte der Kreisel bereits im vergangenen Jahr in Richtung Kaiser-Max-Platz zweispurig ausgebaut werden sollen, verzögerte sich dann aber (der Kreisbote berichtete mehrfach). Nun hat Kämmerer Tobias Rösler laut Investitionsplan erst für das Jahr 2020 180.000 Euro für den Umbau eingeplant. 

Martin Köpf vom zuständigen Tiefbauamt wies darauf hin, dass wegen des touristisch bedingten Verkehrs eigentlich nur zwischen Ostern und Pfingsten gebaut werden könne. In diesem Jahr will aber zunächst das am Kreisel stehende Hotel „Sonne“ bauen. Da könne die Stadt nicht gleichzeitig den Kreisverkehr umbauen. „Das wird ohnehin schon ein Chaos“, befürchtet Köpf. 

Da die Arbeiten an der „Sonne“ aber voraussichtlich ein Jahr dauern werden, öffne sich das nächste Zeitfenster für einen Kreiselumbau erst wieder im Frühjahr 2020, erläuterte Köpf den Ausschussmitgliedern.

Ampel bleibt stehen

Bis dahin solle auch die provisorische Ampel stehen bleiben, die den früheren Fußgängerüberweg ersetzt und sich seitdem bewährt hat. Denn im Zuge der Arbeiten am Luitpoldkreisel soll auch gleich die Innere Luitpoldstraße umgebaut und die Ampel fest installiert werden. Sie nun fest zu installieren und in zwei Jahren wieder abzubauen, um sie dann nach Abschluss der Arbeiten doch wieder fest zu installieren, „macht also keinen Sinn“, so Köpf.

kb

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