Klinik: Für 16 Millionen Euro entsteht ein neues Bettenhaus

Klares Bekenntnis

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Dr. Marianne Mayer (v.r.), Ärztliche Direktorin der Klinik Kaufbeuren, Ute Sperling, Verwaltungschefin Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, Landrätin Maria Rita Zinnecker und Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke bei der Grundsteinlegung für das neue Füssener Bettenhaus.

Füssen – „Wir bauen für die Patienten“, betonte Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) im Casino der Klinik Füssen im Rahmen der Feier zur gemeinsamen „Grundsteinlegung“ auf der verregneten Baustelle. Ingesamt 16 Millionen Euro werden ihren Angaben zufolge investiert, um ein modernes Bettenhaus für das Füssener Krankenhaus zu bauen.

„Füssen hat eine gute Zukunft. Wir stehen zum Gesundheitsstandort Füssen!“, betonte Zinnecker am Dienstagnachmittag anlässlich der offiziellen Grundsteinlegung für das neue Bettenhaus. Dieses soll bis 2019 fertig gestellt sein. Der Einzug des Klinikteams in den Neubau, der über drei Geschosse verteilt Platz für 90 Betten bieten soll, ist ebenfalls für 2019 vorgesehen und soll planmäßig erfolgen (der Kreisbote berichtete mehrfach). 

Man sei im Zeitplan, hieß es dazu am Dienstag. Wie der Kreisbote nach der offiziellen Feierstunde erfuhr, bleibt der Interimsbettenbau trotz des Neubaus weiterhin erhalten. Dadurch hat die Klinik Füssen zusätzliche 60 Betten. Insgesamt kann 2019 von 200 Betten im gesamten Haus ausgegangen werden. Die Kapazität wird so deutlich vergrößert.

 "Ein Meilenstein"

Dr. Martin Hinterseer, Ärztlicher Direktor, drückte seine Freude über den Neubau aus. „Damit haben wir die Möglichkeit, uns weiter zu entwickeln.“ Seine kurze Ansprache erfolgte mit direktem Bezug auf die Rede von Ute Sperling. Die Chefin des Klinikverbundes Ostallgäu-Kaufbeuren hatte mit Blick „in die Historie“ betont, dass es sich in Füssen nicht um irgendeine alte Klinik handle, sondern um ein Haus mit einer besonderen Vergangenheit. Die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben sei auch dadurch möglich, „weil Fördermittel in Millionenhöhe abgerufen werden können“. 

In einem hohlen Kupferrohr, das in den Grundstein gelegt wurde, ist für die Nachwelt der historische Tag, 25. Juli 2017, durch mehrere kleine Beigaben dokumentiert: insbesondere durch die von Sperling, Hinterseer und Zinnecker unterzeichnete Urkunde und einen alten Herzschrittmacher 

„Wieder ein Meilenstein“ sei dieser neue Bau, freute sich Gerda Bechteler. Die 1. Vorsitzende der „Freunde und Förderer des Füssener Krankenhauses“ schaute damit zurück auf eine sich positiv entwickelnde Geschichte „zum Wohle der Patienten“. Bechteler versicherte, „dass wir uns weiter engagiert dafür einsetzen werden, dass unser Krankenhaus nicht nur modern wird, sondern auch in Zukunft seinen persönlichen freundlichen Charakter behält.“ Derzeit aktuell sei vor allem das Projekt „Palliativzimmer“, das durch „großzügige“ Spenden“ umgesetzt werden könne.

Chris Friedrich

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