Stadträte besichtigen die neuen Räume des AWO-Horts

Die Stadträte und Hortleiterin Angelika Schneider (3.v.l.) schauen sich die neuen Räume des AWO-Horts an. Dabei testet Hannelore Semmlin-Leix (2.v.l.) die neue Bestuhlung der Mittagsbetreuung. Foto: Knoll

Füssen – Wie der AWO-Hort sich im ehemaligen Gebäude der Kita Pusteblume eingerichtet hat, davon wollte sich am Dienstag der Finanzausschuss ein Bild machen. Hortleiterin Angelika Schneider führte die Räte durch das Haus. Dabei machte sie aber deutlich: Platzmangel ist jetzt schon absehbar.

Erst 2005 hatte die Stadt das Haus in Sachen Brandschutz auf Vordermann gebracht, erklärte Axel Wittwer vom Bauamt. Um zu vermeiden, dass es nach dem Auszug der „Pusteblume“ leer steht, zog schließlich der AWO-Kinderhort ein. Der liegt jetzt unmittelbar neben dem Schulzentrum in ruhigerer Lage und hat dazu sowohl mehr Platz im Gebäude als auch eine größere Außenanlage. Um jedoch das Haus an die Bedürfnisse des Hortes und der Mittagsbetreuung anzupassen, investierte die Stadt 62.000 Euro. Das Geld wurde, so Wittwer, vor allem zum Umbau der Toiletten und für die Bestuhlung der Mittagsbetreuung verwendet. Aber auch zwei neue Spülmaschinen für jeweils 4500 Euro brauchte man für die Küche. Außerdem musste zum Teil die Elektronik erneuert und einige Wände neu verputzt werden. Damit waren die Handwerker des Bauhofs insgesamt 450 Stunden beschäftigt, meinte Wittwer. Soweit es ging setzte die Stadt aber auf „recycling“. So stammt die Küche für die Mittagsbetreuung aus dem Bürgerspital und eine Tür aus dem alten Wasserwerk wurde eingebaut. Für die Mittagsbetreuung müsse man sich aber noch neue Lösungen einfallen lassen, so Schneider. Momentan essen die Kinder in zwei Schichten. Ab kommenden September kommen aber 20 Kinder dazu und das Jahr darauf muss die Mittagsbetreuung erneut 20 Kinder aufnehmen. Dafür brauche man einfach „mehr Raum”.kk

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