St. Vinzenz-Klinik darf die Bettenzahl aufstocken

Mehr Betten

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Zehn zusätzliche Betten bekommt die Pfrontener St. Vinzenz-Klinik.

Pfronten – Die St. Vinzenz Klinik hat in den vergangenen Jahren eine positive Entwicklung verzeichnen können. Das wird nun auch vom Bayerischen Gesundheitsministerium gewürdigt.

Der Krankenhausplanungsauschuss hat dem Antrag der Pfrontener Klinik stattgegeben und dem Haus weitere zehn Planbetten zugeteilt. Das teilte die Klinik jetzt mit. Gegen den allgemeinen Trend wurde die Zahl der Betten in Pfronten von 95 auf 105 ab dem 1. Juni aufgestockt.

Die zusätzlichen Betten werden demnach der seit Sommer 2016 bestehenden Akutgeriatrie zugesprochen. Auf dieser Station werden akut erkrankte ältere Menschen behandelt. Dieses Angebot trägt nach Klinikangaben insbesondere der demographischen Entwicklung Rechnung. 

Patientenzahlen steigern 

Von der Planbettenanzahl hängt wesentlich ab, in welcher Höhe das Land das jeweilige Krankenhaus finanziell fördert. Ein Krankenhaus, das eine Erhöhung seiner Bettenanzahl anstrebt, muss eine über mehr als drei Jahre andauernde kontinuierliche Steigerung der Patientenzahlen sowie eine hohe Belegungsquote nachweisen. „In Zeiten, in denen es primär um Abbau von Kapazitäten in den Krankenhäusern geht und Kliniken schließen müssen, ist unsere gute Entwicklung und Erhöhung der Planbetten vom Bayrischen Staatsministerium ein positives Signal und Anerkennung der guten medizinischen und pflegerischen Leistung unserer engagierten Mitarbeiter,“ sagte Dirk Kuschmann, Geschäftsführer der St. Vinzenz Klinik, zu der positive Nachricht aus München.

kb

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