Gutes "Flugwetter" am Tegelberg

Ein Drachen auf dem Weg in Richtung Bannwaldsee/ Buching. Kurz zuvor war der Pilot am Tegelberg gestartet. Foto: gau

Von seiner besten Seite hat sich am Wochenende der deutsche Drachenflugberg, der Tegelberg bei Schwangau, gezeigt. Anlässlich der vierten King Ludwig Open hatten die Teilnehmer bestes Flugwetter trotz des Schneeeinbruchs am Mittwoch. Bei den Flexi-Drachen gewann Roland Wöhrle die Gesamtwertung. Tim Grabowski sicherte sich bei den Starrflüglern den Gesamtsieg.

Gab es anlässlich der Weltmeisterschaften der Drachenflieger vor wenigen Jahren nur einen von 14 Tagen, an denen geflogen werden konnte, so mussten die Piloten mit ihren Starrflüglern und Flexi-Drachen diesmal nur einen Tag pausieren. Sowohl am Himmelfahrtstag als auch am sich anschließende Wochenende bot sich den rund 50 Teilnehmern bestes Flugwetter. Trotz einer Schlechtwetterfront, die den Bergen noch am Mittwoch mehrere Zentimeter Schnee beschert hatte, bot vor allem der erste Wettkampftag beste Voraussetzungen. So absolvierten die Piloten die Forggenseerunde, die sie zuerst nach Buching, dann zum Edelsberg zwischen Pfronten und Nesselwang und schließlich zum Schober kurz vor Steingaden und wieder zurück zum Landeplatz am Tegelberg führte. Nicht zu vergessen, der obligatorische Schlenker über Schloss Neuschwanstein. Problematisch war an diesem Tag aber immer wieder der wechselhafte Wind. So kam es zu Verzögerungen, nachdem der Wind von hinten in den Startplatz blies und ein Starrflügler sogar noch am Berg landen musste. Nach einer Schlechtwetterpause am Freitag flogen am Samstag die Piloten dann die große Runde, ein Durchgang über 70 km für beide Klassen. Vom Tegelberg ging es zum Grünten, dann wieder zum Edelsberg. Die letzte Wende markiert wieder Schloss Neuschwanstein kurz vor dem Ziel. Allerdings schaffen nur drei Piloten die Ziellinie, Tim Grabowski und Dieter Kamml mit ihren „Starren“ und der Slowene Primoz Gricar in der Flexi-Klasse. Bei den „Flexis“ sicherte sich die Gesamtwertung Roland Wöhrle vor Andre Djamarani und der Deutschen Weltmeisterin Corinna Schwiegershausen. Bei den „Starren“ gewann Tim Grabowski vor Dieter Kamml und Dieter Müglich. Die ausführlichen Ergebnisse stehen im Internet unter www.dhv.de. Am Sonntag schließlich nahmen die Teilnehmer ihre Preise an der Talstation am Fuß des Tegelbergs entgegen. Dabei hatten unter anderem die Gemeinde Schwangau sowie der Betreiber der Bergbahn verschiedene Geld- und Sachpreise zur Verfügung gestellt.

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