Lieblingsstücke aus 35 Jahren

Die Harmoniemusik Oy nimmt ihr Publikum auf eine Zeitreise mit

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Die Stellvertretende Bezirksjugendleiterin ASM, Julia Henschel (v.l.), die geehrte Agathe Haslach, der Erste Vorsitzende Pius Schmöger, der geehrte Martin Haslach, Dirigent Manfred Briechle,die geehrte Maria Haslach, der Stellvertretende Bezirksvorsitzende ASM, Herbert Zuber, und Beisitzerin ASM Melissa Schmid nach dem Weihnachtskonzert.

Oy – Zu einem musikalischen Jahr hatte 2019 die Harmoniemusik Oy geladen. Neben einer CD-Aufnahme, einem Galakonzert mit den Original Hopfenbläsern und Quattro-Poly und diversen Kurkonzerten gehörte dazu auch ein Kirchenkonzert mit dem örtlichen Laudatio Chor.

Den Höhepunkt bildete nun aber das Jubiläums-Weihnachtskonzert im vollbesetzten Oyer Kurhaus, bei dem die Harmoniemusik ihre Zuhörer auf eine 35-jährige Zeitreise mitnahm. Im Vorfeld hatten die aktiven Musikantinnen und Musikanten über ihre Lieblingsstücke abgestimmt und so das Programm ihres Jubiläumskonzerts festgelegt. 

Die Harmoniemusik eröffnete unter Leitung ihres Dirigenten Manfred Briechle traditionell im Kerzenschein das Konzert mit „In heiliger Nacht“, einem Weihnachtspotpourri, das erstmals 1953 aufgeführt wurde. Seitdem hat jeder Dirigent der Oyer Musik es mindestens einmal zum Beginn des Weihnachtskonzerts gespielt. 

Die Komposition „Schloss Orth“ von Fritz Neuböck erzählte anschließend die Geschichte des Seeschlosses Orth. Die imposante Klangvielfalt begeisterte nicht nur das Publikum, sondern auch die Musikanten, die es zum Wunschstück bestimmten. 

Mit dem weltberühmten „Florentiner Marsch“ von Julius Fucik erinnerte die Harmoniemusik an das musikalische Wirken von Udo Horeth, der die Leitung von 1989 bis 1997 inne hatte. Anschließend nahm die Kapelle ihr Publikum auf „Den persischen Markt“ mit. 

Neben einer Horde Kamele bekamen es die Zuhörer mit Bettlern, einer Prinzessin mit ihren Dienerinnen, Gauklern und Schlangenbeschwörern und schließlich dem Kalifen persönlich zu tun. Danach stand der „Traum einer Marketenderin“ von Franz Meierhofer auf dem Programm.

Er wurde dem ehemaligen Dirigenten Christian Zobl (1998-1999) gewidmet. Unter Zobl intensivierte die Harmoniemusik Oy die Marschmusik, die bis heute ein wichtiger Bestandteil der musikalischen Bandbreite der Kapelle ist. 

Zahlreiche Wertungsspielteilnahmen in Deutschland und Österreich sorgten seitdem für viele harmonische Erlebnisse und lustige Ausflüge. 

Schwungvoll aus der Pause 

Mit der „Lustigen Schlittenfahrt“ und dem Marsch „Semper Iuvenalis“ eröffneten die Musikanten schwungvoll den zweiten Konzertteil. Maria Haslach, aktive Musikantin, Dirigentin von 1984 bis 1989 und von 2000 bis 2013, dirigierte das Stück „Der mit dem Wolf tanzt“. 

Der Film erzählt die Geschichte des amerikanischen Soldaten John Dunbar, der sich nach dem amerikanischen Bürgerkrieg auf einen Außenposten im Indianergebiet versetzen lässt , dort Freundschaft mit einem Wolf schließt und sich schließlich dem Indianer-Stamm der Lakota annähert. Mit „Euregio“ stellte Manfred Briechle das kommende Wertungsspielstück vor. 

Eine moderne Tonsprache und ein nach vorne treibender Grundrhythmus stehen für das visionäre Ziel eines vielseitig kulturellen und doch einheitlichen Europas. Durch den ausgewogenen Klang wurde jedes Register gekonnt in Szene gesetzt. 

Premiere zum 80. Geburtstag 

Den Abschluss des Konzertes bildeten die Werke „Total Toto“ und „Simply the Best“. 

Mit Christina Rosenhuber trat erstmals eine Sängerin gemeinsam mit der Harmoniemusik auf. Zum 80. Geburtstag der Rock-Ikone Tina Turner sang sie deren wohl bekanntesten Hit, was einen bleibenden Eindruck hinterließ. Mit den Zugaben „Ein halbes Jahrhundert“, dirigiert von Maria Haslach und dem „Andulka Marsch“, dirigiert von Manfred Briechle, beendeten die Oyer Musikanten ihr Jubiläumskonzert.

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