Gemeinderat lobt Erweiterungspläne fürs »Haus Zauberberg« und bringt Bebauungsplan auf den Weg

„Haus Zauberberg“ in Pfronten: Auf nachhaltige Beine stellen

Haus Zauberberg in Pfronten
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Die Kolping-Ferienanlage „Haus Zauberberg“ in Pfronten-Rehbichl soll zukunftsfähig und nachhaltig gestaltet werden. Den dafür nötigen Bebauungsplan hat jetzt der Pfrontener Gemeinderat auf den Weg gebracht.

Pfronten – Überwiegend positiv haben die Pfrontener Gemeinderäte die Pläne für den Neubau und die Erweiterung des „Haus Zauberberg” aufgenommen. In der jüngsten Sitzung des Kommunalparlamentes im Pfarrheim St. Nikolaus haben die Planer das Projekt vorgestellt, das die Kolping-Familienferienstätte in Pfronten-Rehbichl auf zukunftsfähige und nachhaltige Beine stellen soll. Die Aufstellung des dafür nötigen Bebauungsplans brachte das Gremium einstimmig auf den Weg. 

Die Gebäudeteile des „Haus Zauberbergs” sollen demnach nicht nur umfangreich saniert und modernisiert werden, die Außen- und Freianlagen der Familienferienstätte sollen auch neu gestaltet und erweitert werden. Darüber informierten die Versammlung neben dem Leiter des Hauses, Roland Henkel, insbesondere die Architektin Dorothea Babel-Rampp und die Planerin Miriam Voit, die beide auch neue Angebote wie ein Naturschwimmbad und einen Sinnesgarten näher vorstellten. Die Ferienstätte soll „unter Berücksichtigung der vorhandenen Siedlungsstruktur“ städtebaulich geordnet sowie landschaftlich verträglich weiterentwickelt werden, ohne dass es zu Nutzungskonflikten kommt.

Gemeinderäte loben Projekt

Dafür muss die Gemeinde aber erst den Bebauungsplan Nr. 60 „Pfronten-Rehbichl/Haus Zauberberg“ aufstellen. Im Zuge dieses Verfahrens wird eine Umweltprüfung stattfinden und für die Entwurfsbegründung ein Umweltbericht erstellt werden.

Die Pläne, die die Kolping-Familienferienstätte in Pfronten-Rehbichl laut Guido Mensger vom Kolpingwerk Deutschland „zukunftsfähig“ und „nachhaltig“ gestalten soll, ernteten hauptsächlich großes Lob vom Pfrontener Gemeinderat an. Während Dr. Otto Randel (Pfrontner Liste) das Vorhaben als eine Aufwertung für „eine Perle unserer touristischen Angebote“ bezeichnete, nannten Reiner Augsten (Unserpfronten) und Dr. Alois Kling (CSU) das Ganze „ein Superprojekt“ beziehungsweise einfach „toll“.

Daher war es kein großes Wunder, dass der Gemeinderat die Aufstellung des dafür notwendigen Bebauungsplans Nr. 60 „Pfronten-Rehbichl/Haus Zauberberg“ mit seinen Planungszielen einstimmig beschloss.

lex

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