OB Thomas Kiechle, Christian Henze und andere stehen Minister Söder Rede und Antwort

Heimatpreis Schwaben: Prominente Allgäuer sprechen über den Begriff Heimat

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Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und die Aktiven des Sankt Coloman-Vereins freuen sich über den Heimatpreis Schwaben, den sie von Heimatminister Dr. Markus Söder erhalten haben. Was für sie der Begriff Heimat bedeutet, darüber reden außerdem an diesem bunten Abend Sternekoch Christian Henze, TV-Moderatorin Silvia Laubenbacher, Heimatminister Dr. Markus Söder, BR-Moderatorin Anja Marks-Schilffarth und Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle.
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Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und die Aktiven des Sankt Coloman-Vereins freuen sich über den Heimatpreis Schwaben, den sie von Heimatminister Dr. Markus Söder erhalten haben. Was für sie der Begriff Heimat bedeutet, darüber reden außerdem an diesem bunten Abend Sternekoch Christian Henze, TV-Moderatorin Silvia Laubenbacher, Heimatminister Dr. Markus Söder, BR-Moderatorin Anja Marks-Schilffarth und Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle.
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Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und die Aktiven des Sankt Coloman-Vereins freuen sich über den Heimatpreis Schwaben, den sie von Heimatminister Dr. Markus Söder erhalten haben. Was für sie der Begriff Heimat bedeutet, darüber reden außerdem an diesem bunten Abend Sternekoch Christian Henze, TV-Moderatorin Silvia Laubenbacher, Heimatminister Dr. Markus Söder, BR-Moderatorin Anja Marks-Schilffarth und Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle.
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Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und die Aktiven des Sankt Coloman-Vereins freuen sich über den Heimatpreis Schwaben, den sie von Heimatminister Dr. Markus Söder erhalten haben. Was für sie der Begriff Heimat bedeutet, darüber reden außerdem an diesem bunten Abend Sternekoch Christian Henze, TV-Moderatorin Silvia Laubenbacher, Heimatminister Dr. Markus Söder, BR-Moderatorin Anja Marks-Schilffarth und Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle.
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Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und die Aktiven des Sankt Coloman-Vereins freuen sich über den Heimatpreis Schwaben, den sie von Heimatminister Dr. Markus Söder erhalten haben. Was für sie der Begriff Heimat bedeutet, darüber reden außerdem an diesem bunten Abend Sternekoch Christian Henze, TV-Moderatorin Silvia Laubenbacher, Heimatminister Dr. Markus Söder, BR-Moderatorin Anja Marks-Schilffarth und Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle.
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Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und die Aktiven des Sankt Coloman-Vereins freuen sich über den Heimatpreis Schwaben, den sie von Heimatminister Dr. Markus Söder erhalten haben. Was für sie der Begriff Heimat bedeutet, darüber reden außerdem an diesem bunten Abend Sternekoch Christian Henze, TV-Moderatorin Silvia Laubenbacher, Heimatminister Dr. Markus Söder, BR-Moderatorin Anja Marks-Schilffarth und Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle.
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Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und die Aktiven des Sankt Coloman-Vereins freuen sich über den Heimatpreis Schwaben, den sie von Heimatminister Dr. Markus Söder erhalten haben. Was für sie der Begriff Heimat bedeutet, darüber reden außerdem an diesem bunten Abend Sternekoch Christian Henze, TV-Moderatorin Silvia Laubenbacher, Heimatminister Dr. Markus Söder, BR-Moderatorin Anja Marks-Schilffarth und Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle.
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Schwangaus Bürgermeister Stefan Rinke und die Aktiven des Sankt Coloman-Vereins freuen sich über den Heimatpreis Schwaben, den sie von Heimatminister Dr. Markus Söder erhalten haben. Was für sie der Begriff Heimat bedeutet, darüber reden außerdem an diesem bunten Abend Sternekoch Christian Henze, TV-Moderatorin Silvia Laubenbacher, Heimatminister Dr. Markus Söder, BR-Moderatorin Anja Marks-Schilffarth und Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle.

Kempten – Was bedeutet Heimat? Dieser Frage ist Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Verleihung des Heimatpreises Schwaben im Kornhaus in Kempten nachgegangen. Dazu befragte er zwei Moderatorinnen, die es nach einigen Jahren wieder in die Heimat verschlagen hat, einen Sternekoch und Oberbürgermeister Thomas Kiechle (CSU).

„Wenn man älter wird, hat man mehr Bezug zur Heimat“, erklärte Sternekoch Christian Henze im Gespräch „Heimat Bayern.“ TV-Moderatorin Silvia Laubenbacher war dagegen in ihrer Jugend fast alles peinlich, was mit ihrer Heimat zu tun hatte: die Kleinstadt, der Dialekt. „Ich konnte gar nicht weit genug weg.“ 

Doch als sie eines Tages auf ihrer schicken Dachterrasse in der Münchner Innenstadt stand und auf die Dächerlandschaft vor ihr blickte, kam sie sich vor wie Heidi in Frankfurt. „Ich vermisste mein grünes Gras“, so Laubenbacher und ihren Fluss Singold, an dem sie heute wieder wohnt. „Jetzt da wieder spazieren gehen zu können mit meinen zwei Hunden und die Berge zu sehen – mir geht da immer das Herz auf.“ 

Ähnlich fühlte auch BR-Moderatorin Anja Marks-Schilffarth, als sie während ihrer Ausbildung immer mal wieder von Berlin zurück nach Augsburg flog. Für sie ist Heimat ein „Ach-Gefühl“, wie sie erklärte. „Heimat, ach, ich bin wieder da. Das ,ach‘ ist immer in Augsburg.“ Viel unterwegs war früher auch Sternekoch Henze, der in Füssen und Hohenschwangau aufgewachsen ist. Als er eines Tages nach einer langen Reise über den Bannwaldsee auf die zwei im Nebel liegenden Königsschlösser zu fuhr – „das war ein ganz besonderer Moment. Den werde ich nie vergessen. Das ist für mich Heimat!“ 

Für Laubenbacher ist Heimat aber mehr als nur ein Zugehörigkeitsgefühl. „Das ist da, wo unsere Kindheit stattfand“, sagte die TV-Moderatorin. Dort, wo man den ersten Maikäfer gefangen hat, die erste Zigarette probiert oder den ersten Kuss bekommen hat. 

Typisch Allgäuer

Doch was macht den Schwabe bzw. den Allgäuer aus? Denn Söder weiß: „Im Grunde liebt man sich aus der Distanz.“ 

Für Kemptens OB Kiechle ist der Allgäuer ein „nobler und zurückhaltender Mensch.“ Der nicht das Bedürfnis hat, das auch mitzuteilen. Der Natur ist er tief verwurzelt und empfindet „große Dankbarkeit für die wunderschöne Landschaft.“ Gleichzeitig sehe er aber auch die Notwendigkeit zur Veränderung, um Perspektiven zu schaffen. „In diesem Spannungsfeld bewegen wir uns.“ 

Insgesamt verstehen sich die Ober-, Unter-, Ost- und Westallgäuer gut, sagte Kiechle. Allerdings gebe es allein im Oberallgäu „große sprachliche Unterschiede. Zehn Kilometer spielen eine entscheidende Rolle, was die Sprache anbelangt.“ 

Daneben gehöre die Mentalität „mir geht’s dann gut, wenn´s der andere nicht bekommt“ mittlerweile der Vergangenheit an. Zu seinen Allgäuer Wurzeln steht Christian Henze. „Ich halte die Fahne des Allgäus hoch!“ „Ich stehe für das Allgäu als kulinarischer Botschafter.“ Hier gebe es schließlich gute regionale Produkte, die in den vergangenen Jahren eine Renaissance erfahren hätten. „Wo gibt’s schon Kässpatzen und das saumäßig gut.“ Auch Laubenbacher und Marks-Schilffarth sind beruflich in ihrer Heimat angekommen. „Ich kenne viele Kreuzungen, wo was passiert“, sagte Laubenbacher.

Man sei einfach näher am Geschehen dran. Und das merken die Radiohörer. Da könne man auch einmal frei von der Leber wegreden und das auch mal im Dialekt. Im Hochdeutschen habe sie noch eine leichte Sprachmelodie. Im überregionalen Fernsehen „hat man uns die übel genommen.“ Beim BR sei das anders, fügte Marks-Schilffarth hinzu. Eine gewisse Farbigkeit in der Stimme sei „durchaus erlaubt und erwünscht.“ Allerdings sollten Hörer in ganz Bayern die Reporter noch verstehen.

Katharina Knoll

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