Heimatlich exotisch

Nur noch bis zum kommenden Sonntag sind im Atelier und der Galerie von Peter Jente in den Kunsthallen am Lech rund 45 Exponate des aus Marktoberdorf stammenden Malers sowie seiner Künstlerkollegin, der Bildhauerin Julia Hiemer zu sehen. Nicht mehr viel Zeit also, um sich von der Kreativität der beiden Künstler zu überzeugen, wie es dies kürzlich zahlreiche Besucher auf der Vernissage zu der „Feierabend“ betitelten Exposition getan haben. Und sich dabei zudem ganz in den Bann von Jentes Motto, das dieser mit „Lebensfreude sowie viel Lust auf Sommer und Sonne“ beschreibt, ziehen zu lassen.

Zu dieser Devise passend hatte Jente bei der Ausstellungseröffnung denn auch einen Strohhut auf, der darüber hinaus gut mit seinen vorwiegend von Rosatönen geprägten Gemälden mit Ansichten der Stadt Füssen harmonierte. Im Gegensatz zu Jentes Werken mit Namen wie beispielsweise „Säuling und See“, „Sonniges Schloss“, „Ritterstraße“, „Alles einsteigen“ und „Blick vom Schuldturm“, die trotz ihrer zum Teil heimatverbundenen Titel dennoch zum Teil einen Hauch von südländischer Exotik ausstrahlen, kommen Hiemers ungefähr 30 Skulpturen erheblich rustikaler daher. Hiemers kleineren und größeren überwiegend farbig gestalteten Holzarbeiten folgen überdies stilistisch einer gewissen künstlerischen Tradition der jungen Bildhauerin, mit der sie bereits auf früheren Ausstellungen wie „Du bist…“ und „Sie sind…“ auf sich aufmerksam gemacht hat. lex

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