Ostallgäuer Helfer ziehen Jahresbilanz

Für das BRK fast einmal um die Welt

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Die Geehrten der BRK-Bereitschaft Pfronten freuen sich über ihre Auszeichnung.

Pfronten – Über 18.000 Einsatzstunden leisteten die Mitglieder der BRK-Bereitschaft Pfronten-Nesselwang-Füssen im vergangenen Jahr.

Das berichtete Bereitschaftsleiter Dr. Michael Stemmler jetzt im Rahmen der Jahresabschlussfeier der Helfer. Doch mit den Rettungseinsätzen allein war es für die heimischen BRKler 2018 nicht getan. Im Rahmen seines Jahresrückblicks hob Stemmler außerdem das große Engagement der Mitglieder hervor.

Fast 30.000 Kilometer haben diese demnach 2018 mit ihren privaten Pkws zurückgelegt, um zu Ausbildungen, Diensten und Einsätzen zu gelangen. Besonders hob er in diesem Zusammenhang den Einsatz von Wolfgang Hess, Andreas Allgaier und Kevin Köstner hervor, die die meisten ehrenamtlich geleisteten Stunden verbuchten.

 Dabei war das Spektrum der Einsätze breit gefächert: Angefangen beim Sanitätsdienst beim Gaudiwurm in Marktoberdorf sowie beim „Allgäu Man/Torhaus Mudiator Forggensee“, bei dem über 45 Sanitäter im Einsatz waren, bis zum Pfrontener Mountainbike-Marathon waren die BRKler gefordert. Dazu kamen laut Stemmler weitere Einsätze unter anderem beim „Romantik Marathon“, der „Pasta Party“ oder den beiden großen Open Airs am Füssener Festspielhaus sowie dem Pfrontener Viehscheid. Beim Landeswettbewerb der Wasserwacht unterstützen die Pfrontener mit ihren Kochkünsten zwei Tage lang. 

Neben den Einsätzen hatten die BRK-Einsatzkräfte auch verschiedene Fort- und Weiterbildungen zu absolvieren. Das Hauptagenmerk lag dabei auf der Aus- und Fortbildung „REBELL“ für besondere Einsatzlagen, zu der im Mai das große Großunfallsymposium in Bodelsberg gehörte. Auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz übten drei Tage lang 19 Kreisverbände mit 47 taktischen Einheiten den Katastrophenfall. 

350 Feldbetten

Im Mai besuchten einige Bereitschaftsmitglieder für drei Tage nicht nur Fortbildungen auf der „Rettmobil“ in Fulda. Im November reisten die Pfrontener Führungskräfte darüber hinaus zum „Tag der Führungskräfte“ in Leipheim und kamen mit vielen Eindrücken zurück. Eine Spezialeinheit machte sich außerdem Ende November auf den Weg nach Erding, um 350 Feldbetten für eventuelle große Einsätze abzuholen.

Tobias Hollmann von der Kreisbereitschaftsleitung hatte noch andere Zahlen parat. Nehme man alle Einwohner von Bayern und schaue sich die Menschen an, die ehrenamtlich beim BRK tätig sind, so komme man auf 0,3 Prozent der bayerischen Bevölkerung. Im Landkreis Ostallgäu seien es insgesamt sogar nur 0,2 Prozent. 

Angesichts der erbrachten Leistungen erhielten die heimischen BRKler viel Lob von allen Seiten. So betonte Pfrontens Dritter Bürgermeister Alfons Haf, dass es für die Kommune selbstverständlich sei, das BRK nach Möglichkeit zu unterstützen. Zwei volle Jahre, so Haf, kommen zusammen, wenn man die ehrenamtlich geleisteten Stunden einmal genauer in Augenschein nehme. Gundi Fichtl dankte im Namen der Kreisbereitschaftsleitung dem BRK Pfronten ebenfalls für die zahlreichen ehrenamtlichen Stunden. 

Auch die stellvertretende Bezirksbereitschaftsleiterin Bettina Schaich zeigte sich beeindruckt von den Stundenzahl. Umgerechnet auf eine 40-Stunden-Woche würden so 450 Arbeitswochen zusammenkommen. Dies zu finanzieren, wäre nicht machbar. Viele lobende Worte Justiziar Ralf Kinkel schloss sich an und dankte im Namen des Kreisverbandes dem gesamten Pfrontener Team. Auch der Geschäftsführer des BRK Ostallgäu, Thomas Hoffmann, lobte die Pfrontener und deren Führungscrew in den höchsten Tönen. 

Nicht fehlen durfte an diesem Abend die Auszeichnung langjähriger verdienter BRK-Mitglieder durch Bereitschaftsleiter Stemmler sowie die Kreisbereitschaftsleiter Gundi Fichtl und Tobias Hollmann sowie Bezirksbereitschaftsleiterin Schaich (siehe Info-Kasten).

la/kb

Die Geehrten der BRK-Bereitschaft Pfronten:

60 Jahre: Rober Haf

55 Jahre: Peter Pohl

50 Jahre: Rosi Dolp

45 Jahre: Johann Eggensperger und Martin Riesmann

40 Jahre: Erich Hartmann

35 Jahre: Dr. Günter Böcking

30 Jahre: Petra Laschewski

25 Jahre: Roman Mayr und Sandra Allgeier

Zehn Jahre: Gundolf Lippold

Fünf Jahre: Cornelia Köpf-Benesch und Alexander Köpf

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