Kaum Zeit zum Durchatmen

Bilanz: Einsatzzahlen der Füssener Feuerwehr steigen weiter an

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Zum Wohl der Bürger im Einsatz: Zahlreiche Neuaufnahmen, Ehrungen und Beförderungen runden die jüngste Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Füssen-Stadt am Freitagabend im Füssener Feuerwehrhaus ab.

Füssen – Zu insgesamt 256 Einsätzen musste die Füssener Feuerwehr im vergangenen Jahr ausrücken. Heuer könnten es noch mehrt werden.

Bis zur Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitagabend läutete bei den Brandbekämpfern im Januar bereits 32 Mal die Alarmglocke. Kommandant Thomas Roth freute sich indes, dass die Füssener Feuerwehr dabei „von größeren Einsätzen verschont“ geblieben und die Einsatzkräfte „immer wieder gesund nach Hause gekommen“ seien. 

Mit den 65 Männern, 14 Frauen, 23 Buben und sieben Mädchen sei die Wehr „gut aufgestellt“. Über weitere Verstärkung in ihren Reihen würde sie sich gleichwohl freuen. Immerhin stehe die Feuerwehr nicht nur bei Brandfällen ihren Mann, sondern zeige auch bei zahlreichen anderen Ereignissen Präsenz beziehungsweise aktives Engagement. So haben die Frauen und Männer der Füssener Brandbekämpfer im zurückliegenden Jahr neben 1758,56 Einsatzstunden beispielsweise noch 2621, 50 Übungsstunden absolviert. Davon entfielen 1554 Stunden auf Aus- und Weiterbildung. 

Hoffen auf weniger Einsätze

Zu den Einsätzen zählten laut Kommandant Roth zum Beispiel neben 18 Brandfällen, 41 Brandmeldealarme, 67 Sicherheitswachen und acht Rettungsdienst-Unterstützungseinsätze. Wie mehrere andere Redner dieses langen Abends in der Hauptfeuerwache in der Kemptener Straße wünschte auch Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD) den Feuerwehrleuten „weniger Einsätze“ für die Zukunft. Auch wenn er nicht so ganz davon überzeugt sei, dass dieser Fall eintrete. „Es wird nicht weniger“, sagte Iacob. 

Das bestätigte Kommandant Thomas Roth, der in seinem umfangreichen Bericht für „heuer schon 32 Einsätze“ konstatierte, die darauf schließen lassen könnten, dass seine insgesamt 109 Personen starke Mannschaft im laufenden Jahr zu mehr Einsätzen als 2017 ausrücken muss. Vor diesem Hintergrund schätzte es Roth, dass die Wehr in Sachen Fuhrpark auf einem guten Weg sei. Dazu trage vor allem die Stadt und der Stadtrat mit der Bereitstellung der notwendigen Gelder bei. 

Sein Dank galt neben den Betrieben, die Feuerwehrleute vom Dienst freistellen, auch Politik und Stadtverwaltung. Der eigenen Mannschaft sprach hingegen ganz besonders der erste Vorsitzende der Füssener Feuerwehr, Gerhard Ruf, seinen großen Dank für das Engagement aus. Schriftführer Stefan Stein ließ zahlreiche Aktivitäten der Feuerwehr im vergangenen Jahr Revue passieren. Gleiches galt für den Leiter der Kinderfeuerwehr, Matthias König, und Jugendfeuerwehrwart Fabian Guggemos.

Kreisbrandmeister Robert Unterreiner zollte den Füssener Brandbekämpfer ebenfalls seinen Respekt. Außerdem lobte er die Arbeit der Füssener Feuerwehr mit den Worten: „Bleibt dran und macht weiter so!“

lex

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