In Wertach finden traditionell gleich zwei Umzüge statt

"Engelsaal" und VW

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Hexen dürfen bei einem echten Gaudiwurm – wie hier in Wertach – natürlich nicht fehlen.

Wertach – Dicht an dicht drängten sich Einheimische und Gäste auf den Straßen zum  Faschingsumzug. Jeweils am Faschingssonntag und Faschingsdienstag findet das bunte Treiben in dem Oberallgäuer Marktflecken statt. In diesem Jahr waren um die 40 Fußgruppen und Wagen mit den unterschiedlichsten Themen unterwegs.

Angeführt wird der Zug traditionell von den Wertacher Trommlern. Geleitet von der Garde wird der Faschingswagen des Prinzenpaares. In diesem Jahr waren neben Claudia I. und Johann I. in ihrer Kronenkutsche auch Anja und Andreas, das Nachwuchs-Prinzenpaar des Wertacher Faschingsvereins, mit von der Partie.

Lange Tradition

 Seit 1903 gibt es Faschingsumzüge in Wertach. 1971 wurde der Faschingsverein gegründet. Themen der Wagen war immer Aktuelles aus dem Ortsgeschehen. In diesem Jahr verabschiedeten sich die Geister des „Engelsaals“ und andere hofften auf eine Erleuchtung des Gemeinderates. Auch die Wertacher Musik machte den Abschied des beliebten „Engelsaals“ zum Thema in ihren Kostümen. Die anderen Zuggruppen und Wagen griffen unter anderem den VW-Abgasskandal auf, andere machten der Verteidigungsministerin von der Leyen den Vorschlag eines Trainigszentrums für das G36-Gewehr der Bundeswehr.

Aber auch die Initiative aus der Schweiz zur Abschaffung der Kuhglocken und -schellen wurde von den Wertachern auf‘s Korn genommen. Cowboys und Indianer, Ritter und Hexen waren natürlich ebenfalls anzutreffen.

hoe

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