Schwangau ehrt drei Waltenhofener

Wolfgang Trinkwalder, Philomena Willer und Hilde Schöler, die Bürgermeister Reinhold Sontheimer (rechts) mit dem Silbernen Schwan ausgezeichnet hat. Foto: Sommer

Schwangau – In der Weihnachtssitzung des Schwangauer Gemeinderats  werden verdiente Bürger mit dem silbernen Schwan, einer kleinen Anstecknadel, ausgezeichnet. In diesem Jahr ehrte Bürgermeister Reinhold Sontheimer mit Hilde Schöler, Philomena Willer und Wolfgang Trinkwalder drei Waltenhofener. 

Vor drei Jahren war die Auszeichnung ins Leben gerufen worden, um im Ehrenamt verdiente Schwangauer auszuzeichnen. Heuer also wurde zum zweiten Mal die kleine Anstecknadel vergeben, wieder auf Vorschlag der Schwangauer Bürger selbst. Und dabei traf es eben die drei Waltenhofener, die teilweise schon Ehrenmitglieder im Sportverein oder auch beim Frauenbund sind. Dabei ist Hilde Schöler die „Dienstälteste“ im Reigen der heuer Geehrten, sie war 1952 dem TSV beigetreten und vor acht Jahren eben zum Ehrenmitglied gekürt worden. Wobei Schöler, wie Bürgermeister Sontheimer in seiner Laudatio ausführte, in all den Jahren nicht nur Mitglied, sondern aktiv im Verein tätig war, unter anderem als Übungsleiterin und Trainerin. Neben den Faschingsbällen, die sie für den TSV mit ausrichtete, habe sie auch ihre Arbeit, etwa als Wanderführerin für die Gemeinde auf Trab gehalten, so Sontheimer weiter. Schöler war darüber hinaus auch 40 Jahre lang bei den Schlosskonzerten im Vorverkauf und als Platzanweiserin tätig. Als wandelndes Geschichtslexikon ist Philomena Willer für die Gemeinde unverzichtbar geworden. So trug die frühere Gymnasiallehrerin mit ihren Kenntnissen zum heurigen Colomansjubiläum bei und schrieb sogar ein Buch über den Pfarrer Pfeifer. Seit mehr als zehn Jahren ist sie im katholischen Frauenbund aktiv. „Last-but-not-least“ konnte Sontheimer auch Wolfgang Trinkwalder die Nadel anstecken. Wie auch Hilde Schöler war Trinkwalder im TSV aktiv, zeichnete sich hier vor allem im Bereich Fußball und Eisstockschießen aus. Eine Herzensangelegenheit sei die erste Mannschaft der Fußballer gewesen, so Sontheimer sowie seit 1976 die A-Jugend. Er habe aktiv dazu beigetragen, den Fußball in Schwangau hoffähig zu machen, so Sontheimer und habe gemeinsam mit seiner Frau Carola das Clubheim des TSV geleitet. Trinkwalder hatte die Schwangauer Stockschützen auch 1967 zur Deutschen Jugendmeisterschaft nach Berlin geführt, wo diese den dritten Platz belegten. Wobei Trinkwalder ergänzte, dass die Hälfte der Ehre seiner Frau Carola gebühre, ohne deren Unterstützung er selbst nicht hätte so erfolgreich sein können. gau

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