80-Jähriger verirrt und verletzt sich

Schwierige Suche nach verletztem Fußgänger bei Pfronten

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Mit Hilfe des Martinshorns können die Retter den Vermissten schließlich lokalisieren.

Pfronten/Vils - Ein glückliches Ende nahm am Mittwochmittag die Suche nach einem verletzten 80-Jährigen. Dabei griffen die Rettungskräfte auf ein besonders Mittel der Lokalisierung des Gesuchten zurück.

Am Mittwoch um 14 Uhr erhielt die Polizeistation Pfronten nach eigenen Angaben die Mitteilung, dass ein 80-jähriger Fußgänger auf dem Weg von Vils nach Pfronten gestürzt sei und nicht mehr aufstehen könne. Er liege an einem Fußweg bei einer Kapelle. 

Im Bereich der Kapelle am Zirmen konnte jedoch niemand aufgefunden werden. Auch bei längeren Telefonaten mit dem Verletzten konnte dieser nicht genau angeben, wo er sich befindet. Die Einsatzkräfte schalteten daraufhin das Martinshorn ein, während sie mit dem Mann telefonierten. Durch das sich ändernde Geräusch konnte die ungefähre Stelle lokalisiert werden, an der der Verletzte liegen muss. 

Bei der weiteren Suche konnte er dann nach etwa einer Stunde im unwegsamen Gelände direkt im Uferbereich der Vils auf deutschem Gebiet aufgefunden werden. Er gab an, sich aufgrund der tiefstehenden Sonne verirrt zu haben. Der Verletzte wurde von der Bergwacht geborgen und ins Krankenhaus Pfronten verbracht.

kb

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