Maibaumaufstellen in Hopfen, Hopferau, Wertach und Eisenberg

Musik, Tanz und Muskelkraft

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Mit Blasmusik, Tänzen und den Segen Gottes feiern Einheimische und Gäste das Maibaumaufstellen in Hopfen, Hopferau und Wertach. Gefragt ist dabei auch viel Muskelkraft.
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Mit Blasmusik, Tänzen und den Segen Gottes feiern Einheimische und Gäste das Maibaumaufstellen in Hopfen, Hopferau und Wertach. Gefragt ist dabei auch viel Muskelkraft.
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Mit Blasmusik, Tänzen und den Segen Gottes feiern Einheimische und Gäste das Maibaumaufstellen in Hopfen, Hopferau und Wertach. Gefragt ist dabei auch viel Muskelkraft.
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Mit Blasmusik, Tänzen und den Segen Gottes feiern Einheimische und Gäste das Maibaumaufstellen in Hopfen, Hopferau und Wertach. Gefragt ist dabei auch viel Muskelkraft.
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Mit Blasmusik, Tänzen und den Segen Gottes feiern Einheimische und Gäste das Maibaumaufstellen in Hopfen, Hopferau und Wertach. Gefragt ist dabei auch viel Muskelkraft.
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Mit Blasmusik, Tänzen und den Segen Gottes feiern Einheimische und Gäste das Maibaumaufstellen in Hopfen, Hopferau und Wertach. Gefragt ist dabei auch viel Muskelkraft.
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Mit Blasmusik, Tänzen und den Segen Gottes feiern Einheimische und Gäste das Maibaumaufstellen in Hopfen, Hopferau und Wertach. Gefragt ist dabei auch viel Muskelkraft.
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Mit Blasmusik, Tänzen und den Segen Gottes feiern Einheimische und Gäste das Maibaumaufstellen in Hopfen, Hopferau und Wertach. Gefragt ist dabei auch viel Muskelkraft.

Allgäu - Mit Blasmusik und Tänzen wurde in vielen Gemeinden im Ost- und Oberallgäu der 1. Mai gefeiert. Trotz kühler Temperaturen lockte das Spektakel zahlreiche Zuschauer an. So auch in Hopfen, Wertach und Hopferau.

Hopfen: „Ja, in Bayern werden noch die alten Traditionen richtig gelebt“, meinte am Dienstag einer von zirka 350 Besuchern, der zum Maibaumaufstellen nach Hopfen gekommen war. Trotz der acht Grad Celsius kamen die Mitglieder des Trachtenvereins „Burg Hopfen“ schnell auf Temperatur, um den 34 Meter langen, weiß-blauen Fichtenstamm in die Lotrechte zu stemmen. Technische Hilfe, wie sie immer mehr Autokräne leisten, war hier nur minimal im Einsatz. Es genügten 30 starke Burschen, Scharstangen und eine Seilwinde, um den Maibaum zu sichern. „Mehra brauchts it“, so ein Hopfener Bürger. Nach geschätzten eineinhalb Stunden körperlicher Anstrengung stand das Prachtstück, mit den 15 Zunftzeichen des Ortes, für die kommenden drei Jahre an seinem Platz unweit des Musikpavillons am Ufer des Hopfensees. 

Hopferau: Heuer ging alles gut: Die Trachtler aus Hopferau zogen am Dienstag unter musikalischer Begleitung des Musikvereins den 30 Meter langen und rund 3,5 Tonnen schweren Maibaum, den sie zuvor festlich geschmückt hatten, vor die Auenhalle in Hopferau. Nachdem der Maibaum 2013 einige Tage vor dem 1. Mai gestohlen worden war, achteten die Hopferauer heuer ganz besonders auf die Sicherheit des Fichtenstamms, den Pepi Breyer gestiftet hatte. Diesen segnete Pfarrer Wolfgang Schnabel, bevor er schließlich mit Hilfe eines Krans aufgestellt wurde. Danach ging es ins Festzelt am Feuerwehrplatz, wo sich die Versammelten bei Blasmusik und einer Polka der Trachtler stärken konnten. Danach wurde der vorangegangene Maibaum versteigert. Der Erlös kommt dem Kindergarten in Hopferau zugute.

Wertach: Stolze 41,20 Meter misst der diesjährige Maibaum in Wertach. Den hatte Pfarrer (i.Rente) Franz Josef Reiner gespendet, wie Bürgermeister Eberhard Jehle am Dienstag erklärte. Den 42. Maibaum schmücken heuer 50 neue Zeichen der Wertacher Handwerker, der ortsansässigen Vereine und Gewerbetreibenden. Nach 18 Jahren mussten die Zunft- und Symbolzeichen neu gestaltet werden, was die „Wertachtaler” und die Musikkapelle Wertach übernahmen. 

„Tradition und Brauchtum – wie das Aufrichten des Maibaums, kann nur in einer funktionierenden Dorfgemeinschaft wie der unseren gelebt werden. Auch die Einheimischen und Gäste tragen mit dem Besuch von solchen Veranstaltungen dazu bei“, sagte Jehle auf dem Dorfanger. Nachdem der Baum erst vor wenigen Tagen geschlagen worden war, richteten ihn Mitglieder der Harmoniemusik und des Trachtenvereins am Vortag und am Vormittag des Feiertags her, auch um einem eventuellen Diebstahl vorzubeugen. Zwei irische Kaltblüter von Peter Fischer zogen schließlich den Baum vom Gasthof Hirsch zum Dorfanger. Dabei begleiteten sie die Harmoniemusik, der Trachtenverein, der Schützenverein mit Jugendschützenkönig Tobias Guggemos, Schützenkönigin Erni Führer und Schützenkönig Reinhold Bauer sowie Fahnenabordnungen der Wertacher Vereine. Am Dorfanger wurde der Baum schließlich mit Hilfe eines Autokrans aufgerichtet und fixiert. 

Anschließend zeigten die beiden Jugendgruppen des Trachtenvereins ihr Können vor den zahlreichen Zuschauern rund um den Dorfanger. Bürgermeister Eberhard Jehle dankte dem Trachtenverein, der Harmoniemusik und der Feuerwehr für ihren Einsatz. „Ohne die zahlreichen Helfer, wäre so etwas wie heute nicht möglich“. Nach dem offiziellen Teil schlenderten die vielen Einheimischen und Gäste noch über den Frühjahrsmarkt und trafen sich am Feuerwehrhaus, wo die Harmoniemusik Wertach unter der Leitung von Petra Huber aufspielte. 

Am 18. September, beim Viehscheid, wird der Maibaum schließlich zugunsten der Jugendarbeit der Wertacher Vereine versteigert.

Eisenberg : Trotz kalter Temperaturen sind am Dienstag viele Besucher zum Maibaumaufstellen und -klettern nach Speiden gekommen. Und sahen dort einen Rekord: Max Riedmüller aus Pfronten gelang es in 50,37 Sekunden den 42 Meter hohen Maibaum hinaufzuklettern und sicherte sich damit den ersten Platz. 

Der Maibaum in der Gemeinde Eisenberg wird nur alle vier Jahre im Wechsel zwischen Zell und Speiden aufgestellt. Den 127 Jahre alten und 42 Meter hohen Stamm richtete ein Autokran heuer problemlos auf dem Festplatz vor der Kirche in Speiden auf, so dass der Frühschoppen pünktlich beginnen konnte. Anschließend begrüßte Bürgermeister Manfred Kössel die zahlreichen Besucher, die trotz des kalten Wetters zum Maibaumklettern gekommen waren. Den ersten Platz sicherte sich hier Max Riedmüller aus Pfronten, der nur 50,37 Sekunden für die 42 Meter brauchte und damit einen neuen Rekord aufstellte. Nach dem sportlichen Teil ging es noch lange gemütlich weiter. Bis in den Abend hinein wurde auf dem Dorfplatz vor der Kirche gefeiert – ein gelungenes Fest trotz des kalten Wetters.

th/kb/hoe/rf

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